Schüler:innen gestalten Friedenslabor-Stationen im Villacher Museum
Im Villacher Museum kommen im Friedenslabor vier Ausstellungsbeiträge von zwölf Schüler:innen des BG/BRG St. Martin hinzu.
Zwölf Schüler:innen des BG/BRG St. Martin verantworten im Museum der Stadt Villach vier neue Stationen im Friedenslabor. Die Beiträge gehören zur laufenden Sonderausstellung „Wie Kriege enden / How wars end“ und wurden erstmals von Schüler:innen eigenverantwortlich kuratiert.
Die Kooperation verbindet das Museum der Stadt Villach mit dem BG/BRG St. Martin. Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser verweist dabei auf das Museum als außerschulischen Lernort und auf die Bedeutung kultureller Bildung für Demokratie.
Stationen setzen auf Beteiligung
Bei der Station „Lass mich in Frieden“ können Besucher:innen eigene Erfahrungen einbringen. Die Station sammelt Konflikte, die Menschen heute beschäftigen. Eine weitere Installation trägt den Titel „Frieden auf der Kippe – wo ziehst du deine persönlichen Grenzen?“ und rückt persönliche Grenzen in den Mittelpunkt.
Interviews mit Jugendlichen behandeln Mobbing, Gewalt, Markenzwang und Konflikte im Alltag. Zum erweiterten Friedenslabor gehört auch eine Sounddusche.
Museumsdirektor Andreas Kuchler hatte die Idee für die Kooperation. Er sieht das Projekt als Möglichkeit, junge Sichtweisen auf Konflikte sichtbar zu machen und neue Formen der Beteiligung in der Ausstellung zu entwickeln.
Begleitet wurde die Gruppe von Ute Bauer, Kustodin für Geschichte am BG/BRG St. Martin und Lehrerin im Wahlpflichtfach World History. Beteiligt waren Alma Dertnig, Hannah Gfreiner, Johanna Krainer, Veronika Gillner, Maximilian Schöller, Oliver Wadham, Hannah Rasch, Aleksander Derra, Juliana Diewald, Lana Lucic, Paul Sorger und Noah Strauß.
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