St. Urban baut Infrastrukturzentrum mit Feuerwehrrüsthaus
St. Urban startet ein Infrastrukturzentrum mit Feuerwehrrüsthaus, Wirtschaftshof, Mehrzweckraum und Bauernladen. Die Kosten betragen 4,46 Millionen Euro.
Mit einem Spatenstich hat St. Urban am Samstag den Grundstein für ein neues Interkommunales Infrastrukturzentrum gelegt.
Als Festredner waren Landeshauptmann Daniel Fellner, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Dietmar Rauter, Oberbrandinspektor Gerald Walter Winkler von der FF St. Urban, deren stellvertretender Kommandant Mario Kraschl sowie Bauhofleiter Stefan Merva vor Ort.
Ausstattung des neuen Zentrums
Das barrierefreie und energieautarke Gebäude bündelt ein Feuerwehrrüsthaus, einen Wirtschaftshof mit Altstoffsammelstelle, einen flexibel nutzbaren Mehrzweckraum für Vereine und einen regionalen Bauernladen. Das Zentrum soll auch ein Treffpunkt für örtliche Vereine und die Landjugend werden. Im Bauernladen sollen heimisch produzierte Lebensmittel angeboten werden.
Fellner hob die Bedeutung des Zentrums für Sicherheit, den Katastrophenschutz und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr hervor. Es soll nach seinen Angaben auch Service für die Bevölkerung, Regionalität und einen Treffpunkt für Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger bieten.
Der Wirtschaftshof soll Rahmenbedingungen für die Pflege der öffentlichen Infrastruktur und die Erhaltung von Straßen und Wegen schaffen. Zudem soll er ein rasches Eingreifen bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Unwettern oder Katastropheneinsätzen ermöglichen.
Energieversorgung und Finanzierung
Für die nachhaltige Energieversorgung und die Blackoutsicherung wird das Zentrum mit Photovoltaik, Speicher und Notstromaggregat ausgestattet.
Die Gesamtkosten betragen 4,46 Millionen Euro. Das Land Kärnten unterstützt das Projekt mit 1,7 Millionen Euro sowie einem rückzahlbaren Darlehen von 700.000 Euro.
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