Vier Festnahmen bei Wiener Polizei-Schwerpunktaktion
Bei einer Wiener Schwerpunktaktion wurden vier Personen festgenommen. Die Polizei stellte Suchtmittel und Bargeld sicher.
Bei einer Schwerpunktaktion in Ottakring und der Inneren Stadt hat die Wiener Polizei am 16. Juli vier Personen festgenommen. Drei Festnahmen erfolgten nach der Strafprozessordnung, eine nach dem Verwaltungsstrafgesetz.
Die Landespolizeidirektion Wien führt seit dem Inkrafttreten der Waffenverbotszone am Yppenplatz Ende Oktober 2025 regelmäßig koordinierte Kontrollen in diesem Bereich und im übrigen Stadtgebiet durch. Dabei stehen Jugend- und Suchtmittelkriminalität, unerlaubter Aufenthalt sowie die Einhaltung des Waffenverbots im Mittelpunkt.
An der Aktion waren das Stadtpolizeikommando Ottakring, die Bereitschaftseinheit Wien und das Landeskriminalamt Wien beteiligt.
Cannabis angeboten und sichergestellt
Gegen 15 Uhr boten zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 22 und 26 Jahren in der Johannesgasse einem zivil eingesetzten Kriminalbeamten Cannabisharz zum Kauf an. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Fast gleichzeitig kontrollierte die Bereitschaftseinheit in Ottakring einen 26-jährigen rumänischen Staatsangehörigen und stellte bei ihm rund 20 Gramm Cannabiskraut sicher. Gegen ihn wurde Anzeige nach dem Suchtmittelgesetz erstattet.
Offene Strafen und Einreiseverbot
Auf der Ottakringer Straße wurde ein 34-jähriger serbischer Staatsangehöriger festgenommen, weil er offene Verwaltungsstrafen von 6.112,50 Euro nicht begleichen konnte. Bei der Kontrolle eines 33-jährigen serbischen Pkw-Lenkers stellte die Polizei ein bestehendes Einreiseverbot fest. Gegen ihn wurde Anzeige nach dem Fremdenpolizeigesetz erstattet.
Die Bilanz der Schwerpunktaktion umfasst drei Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz, vier nach dem Verwaltungsstrafgesetz und eine nach dem Fremdenpolizeigesetz. Bei 37 Identitätsfeststellungen stellte die Polizei 40,5 Gramm Cannabisharz, 20 Gramm Cannabiskraut und 145 Euro Bargeld sicher.
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