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Schwarz-weißer Fußball liegt auf grünem Kunstrasen neben einem TorpfostenBild mit KI erstellt

Rami Tekir entschied Wackers Generalprobe gegen Chemie Leipzig in der 90. Minute. Torhüter Juri Kirchmayr verlor bei seinem Debüt drei Zähne.

Der FC Wacker Innsbruck hat den letzten Test vor dem Pflichtspielauftakt mit 1:0 gegen Chemie Leipzig gewonnen. Kapitän Rami Tekir erzielte den entscheidenden Treffer in der 90. Minute, nachdem er nach seiner Einwechslung einen Verteidiger und Leipzigs Torhüter Marcel Bergmann ausgespielt hatte.

Knapp 5.000 Menschen sahen die Partie im Tivoli-Stadion. Insgesamt reisten rund 2.000 Anhänger von Chemie Leipzig nach Innsbruck. Etwa 1.000 von ihnen zogen vor dem Spiel friedlich und lautstark durch die Innenstadt zum Stadion.

Kirchmayr verletzt sich beim ersten Einsatz

Für Wackers neuen Torhüter Juri Kirchmayr endete das Debüt nach rund einer Stunde. Der 20-Jährige wurde bei einem Zweikampf im Gesicht getroffen und verlor drei Zähne. Er kam zur Behandlung in eine Klinik. Präsident Hannes Rauch erklärte, Kirchmayr gehe es gut.

Kirchmayr war erst am Vortag vorgestellt worden. Der Grazer AK hatte seinen Vertrag bis 2028 verlängert und ihn anschließend nach Innsbruck verliehen. Der U21-Nationalspieler war zuvor bereits zum dritten Mal in Folge verliehen worden, zuletzt erfolgreich an den Floridsdorfer AC. In der vergangenen Zweitliga-Saison kam er auf 28 Einsätze, 15 Partien ohne Gegentreffer und die Auszeichnung als Torhüter der Saison.

In der ersten Hälfte setzte vor allem Bright Owusu Akzente: Er kam in der 18. und 25. Minute selbst zum Abschluss und bereitete Adrian Lechls Lattentreffer in der 40. Minute vor. Kirchmayr hielt gegen Leipzigs Mittelstürmer Sodji. Nach seiner Auswechslung übernahm Lukas Tauber. In der zweiten Hälfte scheiterte Anderson Rodriguez an Bergmann, während Chemie Leipzig vor allem bei Standardsituationen gefährlich wurde.

Vor dem Anpfiff präsentierte Wacker die neuen Trikots für die Rückkehr in den Profifußball. Der Pflichtspielauftakt folgt am Samstag um 18 Uhr im ÖFB-Cup gegen die Reichenau. Trainer Sebastian Siller ordnete die Begegnung auf Zweitliga-Niveau ein und sah sein Team im weiteren Spielverlauf stärker werden.

Die beiden Fanlager verbindet seit Jahren eine Freundschaft. Nach dem Schlusspfiff feierten die mitgereisten Leipziger Anhänger in Innsbruck weiter, ehe sie die Rückreise antraten.

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