Winterlinde im Khevenhüllerpark wird Naturdenkmal
Eine 120 Jahre alte Winterlinde im Khevenhüllerpark ist Villachs neuestes Naturdenkmal. Der 29 Meter hohe Baum zählt zu insgesamt 31 Naturdenkmälern.
Die 120 Jahre alte Winterlinde im Khevenhüllerpark ist Villachs neuestes Naturdenkmal. Der Baum ist 29 Meter hoch und zählt damit nun zu den insgesamt 31 Naturdenkmälern der Stadt.
Besonders schützenswerte Bäume erhalten in Villach diesen Status. Allein innerhalb der vergangenen drei Jahre wurden fünf große Bäume in das Schutzprogramm aufgenommen.
Fachleute bestätigen guten Zustand
Wie alle Bäume im Eigentum der Stadt wird auch die Winterlinde regelmäßig auf ihre Verkehrssicherheit kontrolliert. Fachleute der Stadt stellten bei dem Baum einen guten Gesundheitszustand fest. Bereits im Jahr 2016 wurde eine Sicherung in der Krone eingebaut, die langfristig vor Brüchen schützen soll. Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig hofft, dass die Linde noch vielen Generationen Schatten spendet.
Seit 2021 hat Villach auf öffentlichen Flächen rund 1.300 Bäume gepflanzt. Gleichzeitig kümmert sich die Stadt um den Erhalt des bestehenden alten Baumbestands. Dazu gehören sowohl das Baumpflanzungsprogramm, etwa im Rahmen der Grünen Achse, als auch ein eigenes Altbaumerhaltungsprogramm. Laut Katholnig haben große, ausgewachsene Bäume eine deutlich stärkere Klimawirkung als junge Bäume.
Bäume im Besitz der Stadt werden nur dann gefällt, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt und ihre Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist.
Villachs ältester Baum ist die Sommerlinde beim Dinzlschloss. Sie ist 320 Jahre alt und wird vom Stadtgrünteam gepflegt. Neben Bäumen können auch andere Naturgebilde als Naturdenkmäler geschützt werden. In Villach stehen unter anderem das Maibachl, das Bösenmoos und der Petschnigteich unter Naturschutz.
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