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69-Jähriger in Gletscherspalte am Pfaffenkogel eingeklemmtBild mit KI erstellt

Ein 69-Jähriger wurde nach einem Sturz in eine Gletscherspalte am Pfaffenkogel verletzt ins Krankenhaus Hall in Tirol geflogen.

Am 24. August gegen 15 Uhr wurde ein 69-jähriger Deutscher am Gletscher südlich unterhalb des Pfaffenkogels in den Stubaier Alpen verletzt.

Er war mit zwei Bekannten von der Hildesheimer Hütte zu einer alpinen Hochtour auf die 3.366 Meter hohe Pfaffenschneide aufgebrochen. Beim Abstieg beschlossen die drei an einer Einsattelung des Grates, auf den Sulzenauferner abzusteigen.

69-Jähriger rutschte in zwei Meter tiefe Gletscherspalte

Der Mann ging ungesichert über eine kurze, etwa 30 bis 35 Grad steile Gletscherpassage, stürzte und rutschte etwa acht Meter talwärts. Er fiel in eine rund zwei Meter tiefe Gletscherspalte.

Beim Abrutschen löste sich eine etwa 250 bis 300 Kilogramm schwere Felsplatte, die seinen linken Unterschenkel in der Spalte einklemmte. Seine Begleiter setzten umgehend den Notruf ab und seilten sich zu ihm ab.

Im Einsatz standen 17 Mitglieder der Bergrettung Neustift, 20 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neustift, ein Alpinpolizist sowie der Polizeihubschrauber und der Notarzthubschrauber Martin 8. Die Einsatzkräfte hoben die Felsplatte mit einem Flaschenzug und hydraulischem Rettungsgerät an.

Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte mit Abschürfungen am Kopf und Verletzungen unbestimmten Grades am linken Unterschenkel ins Krankenhaus Hall in Tirol geflogen. Seine unverletzten Begleiter aus Gießen brachte der Polizeihubschrauber zur Hildesheimer Hütte.

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