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Mehrgeschossiges modernes Gebäude mit großen Fenstern und Terrassen inmitten von Bäumen vor BergenMit KI erstellt

Für die Villa N soll eine Nutzung als Hotel geprüft werden. Der Masseverwalter will dafür mit Stadt und Immobilienbüro ein Konzept erarbeiten.

Für die rund 60 Millionen Euro teure „Villa N“ in Igls wird eine Rückkehr zum Hotelbetrieb erwogen. Stefan Geiler, Masseverwalter der insolventen Laura Privatstiftung, möchte die dafür nötige Hotelwidmung untersuchen lassen. Die Veräußerung als privates Wohnhaus gilt als schwierig.

Geiler will die Frage mit der Stadt Innsbruck besprechen und anschließend mit einem Immobilienbüro ein Konzept für die Verwertung ausarbeiten. Der Stadt liegt derzeit kein konkretes Vorhaben vor, das die Liegenschaft in einen Beherbergungsbetrieb umwandeln würde.

Die Liegenschaft ist seit 2024 als Wohngebiet gewidmet

Der geltende Flächenwidmungsplan weist das Areal seit 6. Jänner 2024 als Wohngebiet aus. Zuvor war dort ein Tourismusgebiet festgelegt. Bei der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzepts wurde nach dem Abbruch des Hotels und der Umnutzung zum Wohnen keine weitere touristische Zielsetzung für den Standort vorgesehen.

Stadträtin Janine Bex will ein eingereichtes Projekt sorgfältig prüfen. Die laufende Beherbergungsstudie soll dafür eine fachliche Grundlage liefern. Für Bex ist zudem maßgeblich, ob eine Hotelwidmung der Stadt zugutekommt.

Frühere Hotelpläne in Igls blieben ohne Ergebnis

Südlich des Congress Igls wurde seit Beginn der 2000er-Jahre wiederholt über einen möglichen Standort für ein Fünf-Sterne-Hotel gesprochen. Im Jahr 2019 führten René Benko, der damalige Bürgermeister Georg Willi und ein Vertreter der Stadtplanung zwei Gespräche über ein Hotelprojekt. Es blieb bei ersten Gesprächen, weitere Ergebnisse oder Gespräche folgten nicht.

Die Schlosshotel Igls Betriebs GmbH & Co KG erwarb das rund 6.000 Quadratmeter große Grundstück 2016 laut Vertrag um 11,1 Millionen Euro ohne Inventar. Für ein Wohnhaus wurde am 31. Oktober 2018 um Baubewilligung angesucht, die am 7. März 2019 erteilt wurde. Änderungen am Erstbescheid genehmigte die Stadt im Juli 2020.

Bis zum Verkauf stand auf dem Areal das Schlosshotel Igls, das seit 1970 als Luxushotel genutzt worden war. 2016 verfügte es über 18 Zimmer und Suiten sowie ein 200 Quadratmeter großes Luxusapartment. In der Villa besteht bereits ein Wellnessbereich mit einem Nachbau der Blauen Grotte von Capri, der zwölf Meter unter dem Gebäude liegt.

Für das Objekt fallen monatliche Betriebskosten von etwa 18.000 Euro an. Auf der Liegenschaft bestehen Pfandrechte zugunsten der Republik sowie über mehr als 18 Millionen Euro zugunsten der Liechtensteinischen Landesbank.

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