Cesti-Wettbewerb in Innsbruck geht an Elene Gvritishvili
Bild mit KI erstellt Elene Gvritishvili gewinnt den Cesti-Wettbewerb. Luis-Felipe Sousa erhielt neben dem dritten Preis auch den Publikumspreis.
Der erste Preis des 17. Cesti-Wettbewerbs ging an die russische Sopranistin Elene Gvritishvili. Mit dem Preis sind € 5.000 und eine Einladung zu Milano Arte Musica verbunden.
Die spanische Mezzosopranistin Laura Orueta erhielt den zweiten Preis von € 3.500. Bass-Bariton Luis-Felipe Sousa aus Brasilien bekam den dritten Preis von € 2.500 sowie den mit € 1.500 dotierten Publikumspreis. Der Nachwuchspreis von € 2.000 ging an die russische Mezzosopranistin Lora Grigorieva.
Neun Sängerinnen und Sänger standen im Finale
Für den Wettbewerb hatten sich 210 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 29 Nationen angemeldet. 86 Sängerinnen und Sänger traten über vier Tage in Innsbruck an. Am 30. August standen neun Finalistinnen und Finalisten im Haus der Musik Innsbruck auf der Bühne, das Finalkonzert war weltweit im Livestream zu sehen.
Zu den vorgegebenen Werken im Finale zählte unter anderem eine Arie aus Giovanni Battista Pergolesis Oper „Adriano in Siria“. Die Oper wird bei den Innsbrucker Festwochen 2027 in der Reihe Barockoper:Jung gespielt, die Besetzung soll aus den Runden des Cesti-Wettbewerbs hervorgehen.
Laura Orueta erhält ein Engagement mit Il Gusto Barocco unter Jörg Halubek, Luis-Felipe Sousa eine Einladung zu den Resonanzen Wien. Valentina Ferrarese wurde mit dem Allegorica Award geehrt, Alessandro Vianelli erhält ein Engagement mit Scherzi Musicali. Ferrarese, Milena Meinhardt, Brett Pruunsild, Héctor Ruiz Vilches und Vianelli nehmen an der Festwochen Masterclass 2027 mit Anna Bonitatibus teil. Weitere Preise und Einladungen werden zu einem späteren Zeitpunkt vergeben.
Sebastian Schwarz leitete die Jury
Unter dem Vorsitz von Sebastian Schwarz gehörten Ottavio Dantone, Eva-Maria Sens, Anna Bonitatibus, Francesco Corti, Paolo Monacchi und Boris Ignatov der Jury an. In der zweiten Runde war außerdem Alberto Miguélez Rouco Teil der Jury, Dantone und Corti wirkten ab dieser Runde mit.
Der Wettbewerb erinnert an Pietro Antonio Cesti, der Innsbruck im 17. Jahrhundert zu einem Zentrum der italienischen Oper nördlich der Alpen machte. Mit der Vergabe der Preise endete zugleich die diesjährige Ausgabe der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.
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