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Graue Stahl-Fachwerkbrücke über einem Kanal mit Betonwiderlagern und Bauzäunen in Graz.Bild mit KI erstellt

Nach dem Einbau der Stahlteile soll die neue Eisenbahnbrücke ab 24. August in Betrieb gehen. Der Ersatzverkehr läuft bis 23. August.

Die ÖBB haben von 14. bis 16. August die tonnenschweren Teile der neuen Stahlkonstruktion für die Eisenbahnbrücke in der Herrgottwiesgasse eingeschoben und montiert. Die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur zwischen Graz Hauptbahnhof und Graz Ostbahnhof schreitet laut ÖBB planmäßig voran.

Die bestehende Brücke aus dem Jahr 1948 wurde bereits zurückgebaut. An ihrer Stelle entsteht ein Stahlfachwerk. Die ÖBB investieren rund 5 Millionen Euro in das Infrastrukturprojekt.

Stahlbrücke wurde in neun Teilen angeliefert

Die Bauarbeiten laufen seit Februar. Die Stahlbrücke wurde in neun Einzelteilen angeliefert und vor Ort mit einem Längsverschubverfahren zusammengebaut. Jedes Bauteil wiegt rund 27 Tonnen.

Nach Abschluss der Stahlbauarbeiten erhält die Brücke eine Schotterbettfahrbahn. Diese soll die Schallemissionen reduzieren und den Fahrkomfort im Bahnbetrieb erhöhen.

Über den Mühlgang entsteht parallel eine Radwegbrücke mit einer direkten und durchgängigen Wegeführung entlang der Bahntrasse. Die abschließenden Arbeiten laufen bis 23. August 2026 während einer Gesamtstreckensperre zwischen Graz Hauptbahnhof und Gleisdorf. Für Fahrgäste steht ein Schienenersatzverkehr mit Bussen bereit. Die neue Eisenbahnbrücke soll ab 24. August in Betrieb gehen, die gesamten Bauarbeiten sollen Ende Oktober 2026 fertig sein.

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