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Bowlingkugeln in einem Rückführgerät vor leeren Bowlingbahnen mit blauer BeleuchtungBild mit KI erstellt

In Villach endet der Betrieb von V-Club und V-Bowling-Arena. Für die V-Club Gastro GmbH wurde beim Landesgericht Klagenfurt ein Insolvenzverfahren beantragt.

Der Betrieb von V-Club und V-Bowling-Arena in Villach ist endgültig beendet. Rüdiger Kopeinig brachte am Mittwoch beim Landesgericht Klagenfurt für die V-Club Gastro GmbH einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ein.

Der V-Club bestand 18 Jahre, die Bowlinganlage V-Bowl 17 Jahre. Der Kirchtagssonntag war der letzte Betriebstag. Nach dem Villacher Kirchtag begann zunächst eine Sommerpause. Im Partyzelt am Kaiser-Josef-Platz fehlte der V-Club diesmal, nachdem er dort in den Jahren zuvor regelmäßig vertreten gewesen war.

Nach Angaben des Betreibers kamen in beiden Betrieben rund 1,2 Millionen Gäste zusammen. Bei rund 1.800 Partynächten wurden etwa 1,4 Millionen Liter Getränke ausgeschenkt. Das Unternehmen zählte mehr als 700 Beschäftigte.

V-Bowl verfügte über acht Bowlingbahnen und war auch Schauplatz von Firmen- und Bowlingturnieren sowie Kindergeburtstagen. Eine Abschiedsveranstaltung ist nicht vorgesehen.

Kopeinig begründet das Ende mit wirtschaftlichen Problemen, die nach seiner Darstellung die österreichische Nachtgastronomie insgesamt treffen. Seit der Covid-Pandemie hätten sich die Gewohnheiten beim Ausgehen verändert: Gäste kämen später, gingen früher und konsumierten weniger, während die Betriebskosten gestiegen seien. Anfang des Monats wurde auch beim Katapult in Sölden ein Konkurs bekannt.

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