Faaker See: Stadt erinnert an Fütterungsverbot

Die Stadt Villach erinnert am Faaker See an das Fütterungsverbot für Wasservögel und bittet darum, die Tiere nicht zu bedrängen.
Die Stadt Villach erinnert Besucherinnen und Besucher am Faaker See an das Fütterungsverbot für Wasservögel. Anlass sind jüngste Vorfälle am Panoramabeach, bei denen Enten und Schwäne gefüttert wurden.
Stadtrat Sascha Jabali Adeh, Umwelt- und Naturschutzreferent, sagt, gut gemeintes Futter schade Wildtieren und der Wasserqualität. Menschliche Nahrung sei für die Mägen der Wildtiere ungeeignet, das Füttern könne bis zum Tod der Vögel führen. Es verändere zudem ihr natürliches Verhalten, sie verlernten die Suche nach gesunder Nahrung.
Das Füttern von Wasservögeln ist gemäß einer Verordnung verboten und kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden. Übermäßiges Füttern kann die Nährstoffbelastung des Gewässers erhöhen. Durch Futter angelockte größere Ansammlungen verursachen mehr Kot auf Liegewiesen und in Uferzonen, was hygienische Probleme verursachen kann.
Die Tiere benötigten Ruhe und sollten nicht bedrängt, gejagt, verfolgt, angelockt oder angefasst werden, betont Jabali Adeh. Auch Eltern werden gebeten, ihre Kinder entsprechend zu sensibilisieren. Besucherinnen und Besucher sollen Abstand halten und die Tiere aus der Ferne beobachten. Das schützt die Tiere und trägt zu einem sauberen und angenehmen Badebereich bei.
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