Festspiele in Mörbisch und St. Margarethen kommen auf 230.000 Gäste
Bild mit KI erstellt Mit Gastveranstaltungen kamen an beiden Festspielbühnen rund 230.000 Menschen zusammen. Für 2027 sind in Mörbisch bereits 50.000 Tickets verkauft.
Die Festspielbühnen in Mörbisch und St. Margarethen kamen in dieser Saison einschließlich der Gastveranstaltungen auf rund 230.000 Gäste. Landeshauptmann und Kulturreferent Hans Peter Doskozil wertete den Zuspruch als Bestätigung, dass Unterhaltung und kultureller Anspruch zusammengehen können.
In Mörbisch lief das Musical „Ein Käfig voller Narren“, im Steinbruch St. Margarethen die Oper „Tosca“. Für das Musical wurden 105.327 Besucherinnen und Besucher gezählt. „Tosca“ sahen rund 90.000 Menschen.
Vorverkauf für die Saison 2027 hat begonnen
Mit der 21. Aufführung am Samstag endete die Mörbisch-Produktion. Generalintendant Alfons Haider hatte den Musicalklassiker erstmals auf die Seebühne gebracht. Die Inszenierung griff Toleranz, individuelle Freiheit und gesellschaftliche Offenheit auf. Haider zeigte sich mit der Resonanz zufrieden.
Sechs Gastveranstaltungen ergänzten das Programm auf der Seebühne, darunter die Starnacht am Neusiedler See, Gernot & Stipsits und ein Konzert von David Garrett. Dadurch stieg die Zahl der Gäste in Mörbisch auf rund 141.000.
Im Steinbruch standen 22 reguläre sowie zwei zusätzliche „Tosca“-Vorstellungen auf dem Spielplan. Intendant Daniel Serafin hob das Zusammenspiel von Naturkulisse, künstlerischer Qualität und großem Musiktheater am Standort hervor. Für Giuseppe Verdis „Rigoletto“ 2027 liegt der Vorverkauf rund 15 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Für die Wiederaufnahme von „MAMMA MIA!“ in Mörbisch wurden bereits rund 50.000 Tickets verkauft. Vorgesehen sind ein neues Bühnenbild, eine neue Ausstattung und eine weitgehend neue Besetzung. Das Angebot soll sowohl mehr als 180.000 Besucherinnen und Besucher der Produktion von 2023 als auch Fans ansprechen, die damals keine Karten erhalten hatten.
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