Gefälschte Bankseiten: LKA Kärnten warnt vor Phishing
Bild mit KI erstellt Manipulierte Links führen zu Bankkopien, deren Adressen teils nur ein Buchstabe vom Original trennt.
Das Landeskriminalamt Kärnten macht auf eine derzeit vermehrt auftretende Phishing-Masche gegen Kundinnen und Kunden verschiedener Banken aufmerksam. Die Behörde stuft die Methode als besonders gefährlich ein.
Manipulierte Links führen auf nachgeahmte Bankauftritte, die den echten Seiten nahezu vollständig entsprechen. Teilweise trennt die Webadresse nur ein Buchstabe von der Originaladresse.
So können Bankkunden Phishing erkennen
Auf diesen Seiten werden Online-Banking-Zugangsdaten abgefragt. Gelangen die Daten an die Täter, können Überweisungen folgen, die Opfer unbemerkt bestätigen oder nicht selbst freigeben.
Gefälschte Login-Seiten können über Suchmaschinen, Werbeanzeigen, soziale Netzwerke, E-Mails oder Nachrichten verbreitet werden. Auch das Bundeskriminalamt warnt vor solchen Phishing-Seiten und verweist auf seiner Website unter „Prävention & Opferhilfe“ auf Informationen zu Betrugsphänomenen.
Zur Vorbeugung soll die Adresse der eigenen Bank unmittelbar im Browser eingegeben werden, statt Suchmaschinenanzeigen oder zugesandte Links zu öffnen. Verdächtig kann auch sein, wenn nach der Anmeldung bereits bekannte Angaben wie Name, Adresse oder IBAN nochmals verlangt werden.
Wer Zugangsdaten auf einer solchen Seite eingegeben oder verdächtige Abbuchungen festgestellt hat, soll umgehend die Bank verständigen, Online-Banking und Karten sperren lassen sowie Passwörter ändern. Zahlungs- und Kontoinformationen sollen dokumentiert und anschließend bei der Polizei angezeigt werden.
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