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Eine brennende weiße Kerze steht neben weißen Blumen auf einer dunklen Oberfläche.Bild mit KI erstellt

Das Begräbnis von Gerlinde Horn findet in Wien-Simmering statt. Für den 21. August ist ein Gedenkgottesdienst in Klagenfurt geplant.

Gerlinde Horn, Trägerin des Kärntner Menschenrechtspreises 2012, ist am 24. Juli im 85. Lebensjahr verstorben. Ihr Begräbnis findet am Evangelischen Friedhof Wien-Simmering statt.

Landeshauptmann Daniel Fellner würdigt das Lebenswerk der gebürtigen Klagenfurterin und drückt der Familie sowie den Angehörigen im Namen des Landes Kärnten seine Anteilnahme aus. Er verwies auf eine Würdigung der früheren Superintendentialkuratorin Helga Duffek, wonach Horn „gegen die Kälte kämpft“. Fellner sagte, alle müssten sich dies angesichts geopolitischer Ereignisse stärker zum Beispiel nehmen.

Horn wurde 1941 in Klagenfurt geboren. Nach dem Schulabschluss trat sie mit 19 Jahren einer evangelischen Schwesternschaft bei, wo ihr Engagement für benachteiligte Menschen begann.

Sie engagierte sich in der evangelischen Kirche, als Gefängnisseelsorgerin sowie für Obdachlose und Jugendliche. Neben Initiativen in Österreich leitete sie Entwicklungsprojekte in Afrika und veröffentlichte mehrere Bücher. Zu ihren sozialen Projekten zählt das „Häferl“ in Wien, das warme Mahlzeiten an Menschen in Notlagen verteilt und ursprünglich eine Anlaufstelle für Haftentlassene und Freigänger war.

Gedenkgottesdienst am 21. August in Klagenfurt geplant

Am Freitag, 21. August, ist um 18.00 Uhr in der Johanneskirche in Klagenfurt ein Gedenkgottesdienst für Gerlinde Horn geplant.

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