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Gewitter bringt 400 Einsätze im Bezirk Bruck an der LeithaBild mit KI erstellt

Die letzten Arbeiten nach rund 400 Einsätzen waren gegen 0.30 Uhr beendet. Im Bezirk standen 321 Feuerwehrmitglieder im Einsatz.

Ein Gewitter mit heftigem Regen verursachte im Bezirk Bruck an der Leitha rund 400 Feuerwehreinsätze. Gegen 17.30 Uhr hatte die Unwetterfront Straßen und Keller überflutet, zahlreiche Bäume waren umgestürzt.

Insgesamt standen 321 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. In den Abendstunden arbeiteten zunächst 26 Freiwillige Feuerwehren mit 312 Mitgliedern, unterstützt von der Betriebsfeuerwehr Flughafen Wien-Schwechat. Der Bezirksführungsstab koordinierte die vielen Schadensstellen. Die letzten Arbeiten endeten gegen 0.30 Uhr, für Freitag waren kleinere Nacharbeiten und die Reinigung der eingesetzten Geräte vorgesehen. Am Flughafen Wien in Schwechat führte das Wetter zu Verspätungen, Maschinen mussten zeitweise am Boden bleiben.

Vier Menschen aus Hochwasserfahrzeug gerettet

In Haslau an der Donau rettete die Freiwillige Feuerwehr vier Menschen aus einem Fahrzeug im Hochwasser. In Maria Ellend fiel ein Baum auf ein Wohnhaus, bei einem weiteren Einsatz wurde ein Fahrzeug von einem Baum getroffen.

Besonders stark traf es Schwadorf: Dort wurden Häuser abgedeckt, Bäume stürzten um und Strommasten knickten. In Wienerherberg blockierten verwehte Gegenstände, umgestürzte Bäume und Baustellengitter Straßen. Außerdem wurden Fenster eingeschlagen, Jalousien aus ihren Verankerungen gerissen und Dächer abgedeckt. Die Feuerwehr Ebergassing unterstützte dort fünf Stunden lang.

Stromausfälle und Sperren nach Sturmschäden

Nahe dem Kreisverkehr Göttlesbrunn-A4 knickte ein Strommast nach einer Orkanböe um. Der daraus folgende Stromausfall dauerte länger, die Landesstraße zwischen Kreisverkehr und Autobahnunterführung Göttlesbrunn wurde gesperrt. Auch Ebergassing und weitere Orte waren von Stromausfällen betroffen. In der Ferdinand-Hanuschstraße befreite die Feuerwehr Ebergassing eine in einem Aufzug eingeschlossene Person.

In Margarethen am Moos brachte eine Windböe einen Lkw zum Umstürzen. Der Fahrer verließ die Kabine selbstständig, die Feuerwehr Götzendorf holte ihn mit einer Leiter vom Fahrzeug. Den Lkw hob der Kran der Feuerwehr der Stadt Mödling. Die Freiwillige Feuerwehr Petronell erhielt mehr als 50 Alarmierungen und arbeitete mit den Feuerwehren Bad Deutsch-Altenburg, Hollern sowie Hainburg an der Donau die Schadensstellen nach Dringlichkeit und Gefahrenlage ab. Bad Deutsch-Altenburg unterstützte auch Einsätze in Hundsheim, wo Dächer schwer beschädigt wurden und die Feuerwehr Keller auspumpte. Im Feuerwehrhaus standen die Fahrzeughalle und der Platz etwa 20 cm unter Wasser. Auch die Flugsportanlage am Spitzerberg meldete Schäden an Gebäuden und alten Bäumen sowie Überflutungen.

Wegen der Gefahr durch herabfallende Baumteile ersuchten Gemeinden die Bevölkerung, Wege durch Parks zu meiden. Der Mühlgarten in Bad Deutsch-Altenburg blieb gesperrt, während Harrachpark und Bruckmühlpark in Bruck/Leitha wieder betreten werden konnten. Das Brucker Parkbad blieb am Freitag für Aufräum- und Reinigungsarbeiten geschlossen.

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