Innsbrucker Fundservice verzeichnete rund 7.850 Funde
Bild mit KI erstellt Mehr als 1.000 Schlüssel und knapp 2.000 Ausweise waren unter den rund 7.850 Funden.
Der Innsbrucker Fundservice verzeichnete von Juni 2025 bis 20. Juni 2026 rund 7.850 Funde. Mehr als 1.000 Schlüssel und knapp 2.000 Ausweise waren darunter.
Beim Fundservice landeten auch ein Gebiss, eine Atemmaske und zuletzt eine aufblasbare Werbesäule. Diese hätte zunächst von einem Verkehrsunternehmen entsorgt werden sollen und gelangte schließlich ins Fundamt.
Fundservice trägt Funde online ein und sucht nach Verlustmeldungen
Über die Plattform fundamt.gv.at ist die Suche nach verlorenen Gegenständen rund um die Uhr möglich. Jeder abgegebene Gegenstand wird online eingetragen und beschrieben. Wer etwas verliert, kann den Verlust online registrieren. Erkennen Mitarbeitende einen Gegenstand anhand der Beschreibung wieder, schreiben sie die Person aktiv an.
Funde mit einem Wert von mehr als 100 Euro werden ein Jahr verwahrt. Schlüssel und Kleidung bleiben ein halbes Jahr beim Fundservice. Kleidung kommt danach einem karitativen Zweck zugute, personenbezogene Gegenstände werden vernichtet. Lebensmittel und andere verderbliche Waren müssen sofort entsorgt werden.
Eine Touristin hatte eine Tasche mit Schokolade im Zug vergessen. Nachdem sie den Verlust online registriert hatte, wurde die Besitzerin gefunden. Sie kann einen Paketdienst beauftragen, um ihre Souvenirs nach Hause bringen zu lassen. Eine Katze aus der Nachbarschaft wurde bereits zweimal beim Fundservice abgegeben. Die Mitarbeitenden kennen Pepis Zuhause und verständigen den Besitzer.
Persönliche Verlustmeldungen können montags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr in der Fallmerayerstraße 2 abgegeben werden.
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