Kärntner Kulturstiftung fördert zwei Kunstprojekte

Die Kärntner Kulturstiftung unterstützt zwei Siegerprojekte des Open Call 2027/2028 mit insgesamt 140.000 Euro.
Die Kärntner Kulturstiftung hat in Klagenfurt die zwei Siegerprojekte des vierten Open Call für 2027 und 2028 präsentiert. Für die Projekte sind insgesamt 140.000 Euro vorgesehen.
Unter dem Motto „Peripherien im Wandel“ wurden 64 Projekte aus ganz Österreich und unterschiedlichen Kunstsparten eingereicht. Das Auswahlgremium bestand aus Barbara Putz-Plecko, Bruno Strobl, Julia Schuster und Cvetka Lipuš.
Erstes Projekt verbindet das Kärntner und das arktische Klagenfurt
Das erste Siegerprojekt heißt „Von Klagenfurt nach Klagenfurt – Dialogisch den Horizont expandieren“. Nicole Six und Paul Petritsch wollen gemeinsam mit der britischen Kuratorin Jeanette Pacher das Kärntner und das arktische Klagenfurt künstlerisch miteinander verbinden. Ausgangspunkt ist eine Insel im Franz-Josef-Land, die während der österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition von 1872 bis 1874 nach Klagenfurt benannt wurde.
Geplant sind Gespräche, Fotografien, Klänge, Karten und Reiseberichte. Den sichtbaren Auftakt soll eine große Bodenzeichnung des Franz-Josef-Landes im öffentlichen Raum in Klagenfurt bilden.
HolzOval mit 108 Faltstühlen soll in Kärnten bespielt werden
Das zweite Siegerprojekt trägt den Titel „Resonanz der Gezeiten – Ein Kärntner HolzOval im Dialog mit der Welt“. Die Architekten und Forscher Stefan Breuer und Sebastian Hicks entwickelten dafür ein mobiles Holzoval, dessen Wände aus 108 Faltstühlen bestehen.
Breuer und Hicks wollen das HolzOval gemeinsam mit regionalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern an verschiedenen Orten in Kärnten bespielen, unter anderem beim Forum Anthropozän in Heiligenblut. Bis 2028 sind Gespräche, künstlerische Beiträge und öffentliche Veranstaltungen zu ökologischen, sozialen und digitalen Veränderungen geplant.
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