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Nahaufnahme eines Blaulichtbalkens auf dem Dach eines silbernen Fahrzeugs mit Bergen im HintergrundBild mit KI erstellt

Der Kletterpartner hielt den Sturz des 52-Jährigen. Dieser wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Kufstein geflogen.

Am 15. August 2026 stürzte ein 52-jähriger deutscher Kletterer an der Nordseite des Scheffauers im Kaisergebirge. Die Tour lag im Gemeindegebiet Scheffau am Wilden Kaiser. Mit seinem 54-jährigen Kletterpartner war er als erfahrener und gleichwertiger Kletterer unterwegs.

Die beiden Männer stiegen in der Klettertour „Silenzio“ in wechselnder Führung bergwärts. Die Tour ist in der gängigen Führerliteratur mit dem Schwierigkeitsgrad 6, obligat 5+ nach UIAA, bewertet. In der fünften von insgesamt 15 Seillängen übernahm der 52-Jährige den Vorstieg.

Als er sich an einer etwa 25 Zentimeter starken und rund 80 Zentimeter langen Felsschuppe festhalten wollte, begann sich diese plötzlich zu lösen. Der 52-Jährige verlor dadurch den Halt und stürzte nach hinten. Nach einem etwa sechs Meter langen freien Fall prallte er auf den Fels auf und stürzte anschließend weiter ab.

Sein 54-jähriger Kletterpartner konnte den Sturz schließlich halten. Die Leitstelle Tirol alarmierte den Notarzthubschrauber sowie die Bergrettung Kufstein. Nach der Lokalisierung wurde der Verletzte mittels Tau geborgen und mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Bezirkskrankenhaus Kufstein geflogen.

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