Knochenfund bei der Vorderen Brandjochspitze einem Vermissten aus 1991 zugeordnet
Bild mit KI erstellt Die DNA-Untersuchung ordnete einen bei der Vorderen Brandjochspitze gefundenen Knochen einem seit 1991 vermissten Italiener zu.
Am 21. Juni 2026 fand ein 42-jähriger österreichischer Wanderer in einer „Schotterreise“ bei der Vorderen Brandjochspitze im Gemeindegebiet von Innsbruck mehrere Knochen.
Zunächst war nicht bekannt, ob die Knochen menschlicher oder tierischer Natur waren. Ein Alpinpolizist barg die Knochen. Die Gerichtsmedizin in Innsbruck untersuchte sie.
Von den insgesamt elf gefundenen Knochen war einer menschlicher Natur. Eine DNA-Untersuchung ordnete diesen Knochen einem seit 1991 in Innsbruck vermissten Italiener zu, der damals 22 Jahre alt war.
Schon bei der Abgängigkeitsanzeige wurde vermutet, dass sich der Mann im Bereich der Nordkette in Innsbruck aufgehalten hatte. Eine damals gestartete großangelegte Suchaktion führte zu keinem Erfolg.
Die Todesursache konnte nicht festgestellt werden. Es gibt keine Indizien für Fremdverschulden.
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