Kufstein: Kufsteinerland Radmarathon erzielt Teilnehmerrekord

Beim 10. Kufsteinerland Radmarathon gingen 1.800 Teilnehmer aus 33 Nationen an den Start. Christian Oberngruber stellte auf der Königsdistanz einen neuen Streckenrekord auf.
Der Kufsteinerland Radmarathon hat bei seiner zehnten Ausgabe einen neuen Teilnehmerrekord erreicht. Insgesamt gingen 1.800 Radsportlerinnen und Radsportler aus 33 Nationen an den Start. Auf der 120 Kilometer langen Königsdistanz gewannen Brigitte Filensky aus Deutschland und Christian Oberngruber aus Österreich.
Mit 942 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte Deutschland die größte Gruppe, 782 kamen aus Österreich. Der Frauenanteil lag bei 22 Prozent und damit so hoch wie noch nie. Der jüngste Teilnehmer war acht Jahre alt, der älteste 85.
Oberngruber fährt neuen Streckenrekord
Bei den Herren bestimmten zunächst Vorjahressieger René Pammer, Christian Oberngruber und Jan Kattanek das Rennen. Nach einer Panne bei Pammer setzte sich Oberngruber zunehmend ab.
Der Österreicher erreichte das Ziel nach 2 Stunden, 59 Minuten und 22,8 Sekunden und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf. Jasper Britz aus Deutschland wurde Zweiter, Maximilian Kuen aus Österreich Dritter.
Bei den Damen setzte sich Brigitte Filensky früh an die Spitze. Auf den letzten Kilometern kam Lisa Hartung noch näher, konnte die Führende aber nicht mehr einholen. Filensky gewann vor Hartung und Tjade Scharer. Damit gingen alle drei Podestplätze der Damen auf der Marathonstrecke an Deutschland.
Erstmals eigene Handbike-Kategorie
Neben dem Radmarathon über 120 Kilometer und 1.800 Höhenmeter standen eine Seenrunde über 95 Kilometer und 1.160 Höhenmeter sowie eine Panoramarunde über 48 Kilometer und 400 Höhenmeter auf dem Programm.
2026 wurde erstmals auch eine eigene Handbike-Kategorie auf der Panoramarunde angeboten. Bei den Herren gewann Alexander Gritsch aus Österreich vor Elmar Sternath aus Deutschland und Benjamin Hundsbichler aus Österreich. Bei den Damen siegte Cornelia Wibmer vor Emma Krabath.
Zusätzlich gab es eine E-Bike-Runde. Diese wurde bewusst als Angebot für Genussradlerinnen und Genussradler positioniert.
Drei Tage Radsportprogramm
Der Kufsteinerland Radmarathon erstreckte sich über drei Tage. Bereits am Freitag fand mit dem Aschinger Alm Gaudirace in Ebbs ein Bergzeitfahren für Profi-, Hobby- und E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer statt.
Am Samstag folgten unterschiedliche Rennrad-Ausfahrten, darunter eine „Cappuccino-Fahrt“ mit Ex-Profi Max Kuen sowie der „Welcome Ride by female cycling force“. Rund 40 Teilnehmerinnen dieser Community gingen auch beim Radmarathon an den Start und stellten damit den teilnehmerstärksten Verein.
Eine weitere Premiere war der Tiroler Rennrad Cup. Gemeinsam mit dem Imster Radmarathon und dem Arlberg Giro bildete der Kufsteinerland Radmarathon erstmals eine gemeinsame Rennserie. Ab 2027 soll auch die Dolomitenrundfahrt Teil der Serie werden.
Deine Meinung zu diesem Artikel?
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.




Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.