Lasse Collmann übernimmt das Zuzugsmanagement in Kapfenberg
Bild mit KI erstellt Seit Anfang Mai leitet Lasse Collmann das Zuzugsmanagement in Kapfenberg und unterstützt Menschen beim Ankommen in der Stadt.
Kapfenbergs Zuzugsmanagement liegt seit Anfang Mai bei Lasse Collmann. Er trat damit die Nachfolge von Elisa Steinberger an, die wenige Monate davor nach Graz gewechselt war.
Für Collmann bedeutet die Aufgabe auch eine Rückkehr: Sieben Jahre lang war er evangelischer Pfarrer in Kapfenberg. Vor 13 Jahren verließ er die Stadt, um in Graz zu studieren.
Collmann verbrachte Jahre in Deutschland
Nach dem Studium lebte und arbeitete Collmann einige Jahre in Deutschland. Der Sohn eines finnischen und eines deutschen Elternteils war dort für die Christoffel-Blindenmission tätig, arbeitete erneut als Pfarrer und später beim Bayerischen Roten Kreuz.
Die Ausschreibung der Stadt veranlasste ihn zur Bewerbung. Ausschlaggebend für die Rückkehr waren für den Kletterer auch die Nähe zum Hochschwab und seine Mitgliedschaft bei der Bergrettung Aflenz. Von seinem damaligen Wohnort in Deutschland aus dauerte die Fahrt zu einem Kletterberg rund sechseinhalb Stunden. Auch die Erinnerungen an persönliche Begegnungen während seiner Pfarrzeit spielten für ihn eine Rolle.
Zuzugsmanagement hilft beim Ankommen
Collmann begleitet Fachkräfte und Studierende, die sich in Kapfenberg niederlassen wollen. Seine Unterstützung reicht von der Wohnungssuche und Behördenwegen bis zu Fragen über Kinderbetreuung, Schule, Arbeit sowie das gesellschaftliche und kulturelle Leben. Unternehmen können bei der Stadtgemeinde ein Welcome Package für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten. Für Collmann entsteht Zugehörigkeit nicht allein durch einen Meldezettel, sondern auch durch persönliche Begegnungen, verlässliche Ansprechpersonen sowie das Gefühl, willkommen und gebraucht zu sein.
Als Vorzüge Kapfenbergs nennt Collmann Arbeitsplätze, Schulen, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten, leistbares Wohnen sowie soziale Sicherheit. Berge und Wälder seien zu Fuß erreichbar. Besonders Menschen, die in der Stadt aufgewachsen sind und für ihre Ausbildung weggezogen sind, möchte er für eine Rückkehr gewinnen. Für sie sieht er weiterhin einen Platz in Kapfenberg.
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