Niederösterreich zahlt 2027 mehr für Christophorus 9 in Wien
Bild mit KI erstellt Ab 2028 sollen Wien und Niederösterreich die Einsätze von Christophorus 9 nach Flugminuten abrechnen. 2027 zahlt Niederösterreich 500.000 Euro mehr.
Wien und Niederösterreich haben die Finanzierung der ÖAMTC-Flugrettung neu geregelt. Für 2027 gilt eine Übergangsvereinbarung, ab 2028 soll eine 15a-Vereinbarung das Modell langfristig rechtlich absichern.
Niederösterreich wird 2027 zusätzlich 500.000 Euro beitragen. Danach soll sich die Verrechnung der Hubschraubereinsätze nach den geflogenen Minuten richten.
Bisher trugen beide Länder die Kosten im Verhältnis 50:50. Evaluierungen ergaben, dass durchschnittlich 80 Prozent der Einsätze auf Niederösterreich und 20 Prozent auf Wien entfallen.
Christophorus 9 fliegt für Wien und Niederösterreich
Am Vormittag stellten die Landesräte Eva Prischl und Anton Kasser sowie Stadtrat Peter Hacker die Einigung am ÖAMTC-Flugrettungsstützpunkt in Wien-Erdberg vor.
Christophorus 9 hat seinen Standort auf der ÖAMTC-Zentrale neben der Tangente. Der Hubschrauber übernimmt seit 2011 Einsätze für beide Bundesländer und fliegt zu Notfällen in Wien, der Umgebung sowie im Weinviertel.
Der ÖAMTC stellt den Hubschrauber und den Piloten. Die Wiener Berufsrettung entsendet die Flugretter, die Notärzte kommen von der Wiener Berufsrettung und dem Wiener Gesundheitsverbund.
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