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Roter Zug fährt an Baustelle mit Baggern durch bewaldete Berglandschaft.

Der Zugverkehr bleibt während der Bauarbeiten bis Dezember 2028 unbeeinträchtigt. Geplant sind neue Dämme, Netze und Sperren.

Die ÖBB erneuern und erweitern zwischen Wald am Arlberg und Dalaas die Anlagen zur Lawinen- und Steinschlagsicherung. Ziel ist es, die Bahnstrecke im Klostertal langfristig abzusichern und ihre hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Die Arbeiten betreffen die Bereiche Annatobel und Wörezer entlang der Bahnstrecke durch das Klostertal. Teile der bestehenden Verbauung entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Vorgesehen sind neue Lawinenauffangdämme, Steinschlagnetze, Seilnetzsperren und Schneenetze.

Gemeinde und ÖBB steuern Baustellenverkehr gemeinsam

Die Gemeinde Dalaas räumt das Geschiebebecken. Die ÖBB verwenden das dabei anfallende Material für die Lawinenverbauung wieder. Mit dem Geschiebematerial wird ein zwölf Meter hoher, begrünter Erdwall geschüttet. Das Material wird regional weiterverwendet, zusätzliche Transporte werden vermieden.

Ein von ÖBB und Gemeinde erarbeitetes Verkehrskonzept regelt den Baustellenverkehr rund um den Kindergarten und legt die Zeiten für LKW-Fahrten fest. Während der Bauarbeiten kommt es zu verstärktem Lieferverkehr sowie zeitweise zu Lärm und Staub. Wiederkehrend werden Hubschrauber Material in schwer zugängliche Hanglagen transportieren.

Die Bauarbeiten laufen bis Dezember 2028. Der Zugverkehr bleibt während dieser Zeit unbeeinträchtigt.

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