ÖBB übernehmen Bahnhofs-Wartung in Tirol ab 2027
Bild mit KI erstellt Ab 1. Jänner 2027 übernimmt die ÖBB-Infrastruktur AG die Wartung an Tiroler Verkehrsstationen. Gemeinden werden von Vertragspflichten befreit.
Ab 1. Jänner 2027 sind Tiroler Gemeinden von der vertraglichen Pflicht zur Wartung und Instandhaltung ihrer ÖBB-Bahnhöfe befreit. Die ÖBB-Infrastruktur AG übernimmt Personenaufzüge und WC-Anlagen sowie Winterdienst und Grünschnitt im Zugangsbereich der Bahnsteige.
Grundlage ist ein neues Übereinkommen von Bund und Land Tirol. Das Land Tirol zahlt der ÖBB Infra dafür einmalig 1,36 Millionen Euro. Den Großteil der finanziellen Belastung übernimmt der Bund.
Eine bundesweite Neuregelung gilt seit 2025 für neu eröffnete Bahnhöfe und sieht vor, dass die ÖBB Infra die laufenden Betriebs- und Instandhaltungsleistungen selbst übernimmt. Mit dem Übereinkommen werden auch Gemeinden mit vor 2025 in Betrieb genommenen Verkehrsstationen gleichgestellt, für die noch vertragliche Verpflichtungen gelten. Betroffen sind beispielsweise Schwaz, Fritzens-Wattens, Rum, Innsbruck Messe, Kirchberg in Tirol, Telfs-Pfaffenhofen und Lienz.
Die Ausgleichszahlung wurde anhand der tatsächlichen Kosten repräsentativer Bahnhalte aus den Jahren 2020 bis 2025 berechnet. Betrieb und Instandhaltung von Anlagen im unmittelbaren Bahnhofsumfeld, etwa P+R- und B+R-Anlagen, sind nicht Teil des Übereinkommens und bleiben gesondert geregelt.
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