Österreich erzielt Rekord mit 41,87 Millionen Nächtigungen
Bild mit KI erstellt Die Sommerbilanz erreicht mit 41,87 Millionen Nächtigungen einen Höchststand seit 1973. Im Juli nahmen die Ankünfte um 9,3 Prozent zu.
Vorläufige Daten der Statistik Austria weisen für Österreich von Mai bis Juli 2026 41,87 Millionen Nächtigungen in Beherbergungsbetrieben aus. Das waren 3,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und der höchste Wert seit Beginn der elektronischen Aufzeichnungen 1973.
Auf Gäste aus dem Ausland entfielen in diesen drei Monaten 29,83 Millionen Übernachtungen, ein Plus von 4,5 Prozent. Österreichische Gäste kamen auf 12,05 Millionen Nächtigungen und damit auf einen Zuwachs von 0,1 Prozent.
Juli bringt 5,97 Millionen Ankünfte
Im Juli wurden 19,46 Millionen Nächtigungen gezählt. Gegenüber Juli 2025 entspricht das einem Anstieg von 4,8 Prozent. Die Zahl der Ankünfte erreichte 5,97 Millionen und lag um 9,3 Prozent über dem Vorjahreswert.
Ausländische Gäste verbuchten im Juli 14,68 Millionen Nächtigungen, ein Plus von 5,9 Prozent. Bei Gästen aus Österreich stieg die Zahl der Übernachtungen um 1,7 Prozent auf 4,78 Millionen.
Deutschland war mit 7,18 Millionen Nächtigungen der größte internationale Herkunftsmarkt. Es folgten die Niederlande mit 1,53 Millionen, Tschechien mit 0,74 Millionen sowie die Schweiz und Liechtenstein mit 0,60 Millionen Nächtigungen.
Saison läuft statistisch bis Oktober
Von Jänner bis Juli 2026 summierten sich die Nächtigungen in Österreich auf 96,46 Millionen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet das ein Plus von 1,8 Prozent. Die statistische Sommersaison reicht bis Oktober, der August gilt als ihr wichtigster Monat.
Mit der Strategie Vision T soll der Tourismusstandort bis 2035 weiterentwickelt werden. Vorgesehen sind starke Betriebe, attraktive Arbeitsplätze, lebenswerte Regionen und wirtschaftliche Perspektiven über das gesamte Jahr.
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