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SPAR sieht E-Lkw als einsatzbereitBild mit KI erstellt

SPAR fordert für den weiteren Ausbau der elektrischen Lieferlogistik leistungsfähige Stromanschlüsse und ausreichende Netzkapazitäten.

SPAR hat den Einsatz von E-Lkw im Logistikbetrieb getestet. Bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Bundesminister Peter Hanke erklärten SPAR-Vorstand Marcus Wild und SPAR-Geschäftsführer Alois Huber, die Fahrzeuge bewährten sich in der Lebensmittel-Logistik.

Nach Angaben des Unternehmens funktionierte die gekühlte Lebensmittellogistik auch während extremer Hitzeperioden wie im Sommer 2026 rein elektrisch einwandfrei. Der Test umfasste Kühltransporte, Anhängerbetrieb, Tourenplanung, Ladefenster, Energiemanagement und Flottensteuerung.

St. Pölten benötigt höhere Netzkapazitäten

Am Standort St. Pölten müssten perspektivisch bis zu 90 schwere Fahrzeuge, darunter 60 eigene Lkw, innerhalb kurzer betrieblicher Zeitfenster geladen und anschließend wieder einsatzbereit sein. SPAR hält dafür höhere Netzkapazitäten und leistungsfähige Stromanschlüsse für erforderlich.

Zehn E-Lkw sind an vier Standorten für die Liefergebiete Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Oberösterreich im Einsatz. Mit einer Batteriekapazität von rund 600 kWh erreichen sie Reichweiten von bis zu 400 Kilometern und können damit auch längere Touren ohne Zwischenladung absolvieren.

SPAR zufolge lassen sich pro Fahrzeug gegenüber einem vergleichbaren Diesel-Lkw durchschnittlich rund 52 Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen. Technologische Weiterentwicklungen ermöglichen temperaturgeführte Transporte und den Einsatz mit Anhänger im Regelbetrieb.

Mit einer auf der Zentrale installierten PV-Anlage produziert SPAR nach eigenen Angaben 1,4 MW und deckt damit in den Sommermonaten bis zu 25% des durchschnittlichen Strombedarfs. Elektrisch betriebene Lkw verursachen während der Fahrt keine direkten Abgasemissionen, sind leiser als vergleichbare Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb und verbrauchen keinen Diesel. Huber erklärte, mit der vollständigen Umstellung der 90 Lkw in St. Pölten könnten jedes Jahr rund 3,5 Millionen Liter Diesel eingespart werden.

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