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Mehrere offene rote Samtkästen mit goldenen Medaillen und rot-weißen Bändern auf einem TischBild mit KI erstellt

In Innsbruck erhielten 209 Personen und Familien Auszeichnungen, darunter 23 Lebensrettungsmedaillen für elf Rettungsfälle.

Beim Festakt zum Hohen Frauentag in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck ehrten Landeshauptmann Anton Mattle und Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher 209 Personen und Familien.

Das Verdienstkreuz des Landes Tirol erhielten 46 Bürgerinnen und Bürger, die Verdienstmedaille ging an 140 Personen. Den Ehrentitel „Erbhof“ bekamen 14 Familien.

Lebensrettungsmedaillen würdigen elf Rettungsfälle

Mit der Tiroler Lebensrettungsmedaille wurden 23 Personen für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr in elf Fällen ausgezeichnet. Darunter waren Bergretter der Bergrettung Sellraintal, die vier am Lüsener Fernerkogel in Bergnot geratene Alpinistinnen und Alpinisten bargen, sowie zwei Ersthelfer, die in Thiersee zwei Insassen aus einem brennenden Auto retteten.

Als Erbhof darf ein landwirtschaftlicher Betrieb geführt werden, wenn er seit mindestens 200 Jahren in gerader Linie oder in der Seitenlinie bis zum zweiten Grad derselben Familie gehört. Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler gratulierte den Familien zur Erbhofurkunde und zum Erbhofschild aus Bronzeguss.

Das Verdienstkreuz ist nach dem Ring und dem Ehrenzeichen die dritthöchste Auszeichnung des Landes Tirol. Die bronzevergoldete Verdienstmedaille würdigt langjährigen ehrenamtlichen Einsatz und außergewöhnliches Engagement für das Gemeinwohl.

2026 ist in Tirol das Jahr des Ehrenamts.

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