Trinkwasserversorgung in Klagenfurt trotz Hitzewelle gesichert
Bild mit KI erstellt Die Stadtwerke Klagenfurt verfügen trotz 33 Hitzetagen bis Anfang August über ausreichend Trinkwasser aus Grundwasservorkommen.
In Klagenfurt ist die Versorgung mit frischem Trinkwasser auch im heißen Sommer rund um die Uhr gesichert. Bis Anfang August wurden in der Stadt 33 Hitzetage mit mindestens 30 Grad Celsius verzeichnet.
Die Stadtwerke Klagenfurt verfügen über ausreichend Trinkwasser. Das Wasser wird aus Grundwasservorkommen gewonnen, unterirdisch gespeichert und reagiert langsamer auf Trockenheit als Quellen.
Stadtwerke verteilen Wasser über 900 Kilometer Leitungen
Laut Bürgermeister Christian Scheider sind die Stadtwerke Klagenfurt der größte Wasserversorger in Kärnten. Tiefbrunnen befinden sich im Norden der Stadt, im Zwirnawald, im Süden bei der Anlage „Straschitz II“ sowie im Krappfeld. Am Wasserverband Klagenfurt-St.Veit/Glan hält die Landeshauptstadt die Mehrheit.
Der Hochbehälter am Spitalberg fasst rund 27.000 Kubikmeter Wasser, etwas mehr als der durchschnittliche tägliche Verbrauch von 25 Millionen Litern. 21 Druckverstärkeranlagen verteilen das Wasser über 900 Kilometer Haupt- und Nebenleitungen an die Klagenfurterinnen und Klagenfurter.
Trotz ausreichender Bestände soll Wasser sparsam verwendet werden. Die Stadtwerke investieren in die Erneuerung der Wasserinfrastruktur und in Wasserschutzmaßnahmen. In Klagenfurt gibt es 763 Hektar Wasserschutzgebiete, die regelmäßig kontrolliert und nach behördlichen Vorgaben bewirtschaftet werden.
Der Wasserverband Klagenfurt-St.Veit/Glan und der 2025 gegründete Wasserverband Kärnten sollen die Versorgung künftig gemeindeübergreifend sichern und Mangel- mit Überschussgebieten ausgleichen. Derzeit ist Wasser in Kärnten wegen Bevölkerungszuwächsen, Klimawandel, eines West-Ostgefälles des Grundwassers und weiterer Gründe nicht optimal verteilt.
Mit der Wasserschiene Kärnten sollen bis 2040 rund 135 Kilometer Wasserleitungen gebaut werden. Sie sollen Wasser je nach Bedarf in Regionen bringen, die gerade wenig Wasser haben.
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