UMIT Tirol entwickelt Sensoren gegen Risiken für Fledermäuse an Windrädern
Bild mit KI erstellt Neue Sensoren der UMIT Tirol sollen Risiken an Windrädern erkennen und Abschaltungen stärker am tatsächlichen Tierkontakt ausrichten.
Zwei Projekte der Tiroler Privatuniversität UMIT Tirol gelten dem Schutz von Fledermäusen und Vögeln an Windenergieanlagen.
Zurzeit geben theoretische Werte und Berechnungen vor, wann Anlagen zum Schutz der Tiere abgeschaltet werden. Zu diesen Berechnungen zählen etwa Dämmerung und Windstärke.
RealBat erfasst tatsächliche Kontakte mit Fledermäusen. Wärmebildkameras sollen dabei Flugbahnen und Kollisionen von Fledermäusen und Vögeln festhalten.
Bei einem tatsächlichen Risiko für Tiere sollen die Windräder stillstehen, nicht allein wegen theoretischer Berechnungen. Dem Institut für Mess- und Sensortechnik der UMIT Tirol steht Alexander Sutor vor.
Das zweite Projekt richtet sich auf Nachweise von Fledermaus- und Vogelkontakten an Windparks im Meer, darunter Anlagen in Nord- und Ostsee. Für Kollisionen an solchen Offshore-Windparks fehlen bislang verlässliche Zahlen.
Die UMIT Tirol hat bereits das Verhalten von Fledermäusen rund um Windräder untersucht. Im Projekt „Multisensorische Detektion von Schlagopfern“ entsteht ein günstiges Sensorsystem.
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