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Rostiges Munitionsteil liegt auf verkohltem Boden zwischen verkohlten ÄstenBild mit KI erstellt

Im Föhrenwald von St. Egyden am Steinfeld dauert der Einsatz gegen Glutnester an. Die Polizei sieht Munitionsteile als sehr wahrscheinlichen Auslöser.

Im Föhrenwald von St. Egyden am Steinfeld brannte eine Fläche von 100 Hektar. Das Feuer begann am Mittwochnachmittag und war am Abend unter Kontrolle.

Die Polizei hält Munitionsteile aus dem Zweiten Weltkrieg mit sehr großer Wahrscheinlichkeit für den Auslöser. Phosphor in den Teilen könnte sich nach Einschätzung der Ermittler durch die Hitze selbst entzündet haben. Im betroffenen Gebiet befindet sich eine stillgelegte Munitionsfabrik. Auch bei früheren Bränden im Föhrenwald galten alte Munitionsteile als Ursache.

Bei den Löscharbeiten standen mehr als 550 Feuerwehrmitglieder, Dutzende Fahrzeuge und mehrere Hubschrauber im Einsatz.

Glutnester werden weiterhin bekämpft

Am Freitag waren rund 220 Helfer mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Das Bezirkskommando verzeichnete in der Nacht große Fortschritte bei der Bekämpfung des Bodenbrands. Am Vormittag orteten Drohnen weiterhin Glutnester, die gelöscht wurden.

Trockenheit ließ das Feuer am Mittwoch rasch größer werden. Der am Donnerstagabend stärker werdende Wind erschwerte den Einsatz, am nächsten Vormittag flaute er wieder ab. Leere Löschteiche machten am Donnerstag einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen nötig. Sechs Feuerwehrleute wurden bislang verletzt.

Nach dem Wechsel der Mannschaften am Morgen unterstützten zwei Katastrophenhilfsdienst-Züge und der Sonderdienst Waldbrand die örtlichen Helfer. In der Nacht kamen Züge aus St. Pölten und Bruck an der Leitha, später waren auch Einheiten aus Krems und Korneuburg eingesetzt. Die Feuerwehren aus dem Bezirk wurden nach zwei Tagen Dauereinsatz zur Erholung abgezogen. Eine Drohne stellte die Feuerwehr Edlitz bereit.

Löschhubschrauber endeten ihren Einsatz um 8 Uhr

Um 8 Uhr wurde der Betrieb der Löschhubschrauber beendet. Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas würdigte die Arbeit der Piloten und des Sonderdienstes Flugdienst. Patrik Lechner rechnete nicht vor Sonntag mit einem „Brand Aus“ und erwartete danach Aufräumarbeiten im Wald.

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