Wanderin am Kleinen Sonnstein mit Tau geborgen
Bild mit KI erstellt Eine 65-jährige Wanderin aus Deutschland wurde nach einem Sturz am Kleinen Sonnstein ausgeflogen und ins Klinikum Gmunden gebracht.
Am 20. August gegen 14.35 Uhr rutschte eine 65-jährige Wanderin aus Deutschland beim Eisgraben am Kleinen Sonnstein auf etwa 670 Metern Höhe auf einem nassen, rutschigen Felsen aus und stürzte in einen Graben.
Nach einer Sturzhöhe von etwa 20 Metern blieb die Frau im darunter liegenden Bachbett liegen. Sie war mit ihrem 66-jährigen Ehemann unterwegs, das Ehepaar hatte zuvor den 923 Meter hohen Gipfel bestiegen und befand sich im Abstieg.
Zwei andere Wanderer hatten das Ehepaar kurz vor dem Unfall überholt. Sie beobachteten den Vorfall, eilten der Frau zu Hilfe und setzten einen Notruf ab.
Alarmiert wurden die Bergrettung Traunkirchen, der Notarzthubschrauber Martin 3 und ein Alpinpolizist. Nach kurzer Erkundung entschied sich die Crew des Hubschraubers für eine Taubergung. Mit etwa 95 Metern Taulänge flog sie die Frau aus dem schmalen, mit Bäumen bedeckten Graben aus. Die Wanderin wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung in das Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht.
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