Wellengang stoppt Vorbereitung der Bergung am Attersee
Bild mit KI erstellt Hoher Wellengang stoppte die Arbeiten am Flugzeugwrack. Ob die Bergung am Samstag gelingt, soll sich gegen Mittag entscheiden.
Hoher Wellengang hat in der Nacht die Vorbereitungen für die Bergung des Flugzeugwracks im Attersee unterbrochen. In 163 Metern Tiefe sollte ein Tauchroboter mit Greifarm Seile an der Maschine anbringen.
Am Samstagvormittag sollen die Vorbereitungen für die Bergung fortgesetzt werden. Erst gegen Mittag wird sich entscheiden, ob das Wrack mit Seilen und Hebeballons gehoben werden kann. Gelingt das, dürfte die Bergung mehrere Stunden dauern. Spezialtaucher sollen die letzte Etappe knapp unter der Wasseroberfläche begleiten.
Wrack weist schwere Schäden auf
Die zweisitzige P2002JF einer Salzburger Pilotenschule stürzte am 26. August aus ungeklärter Ursache bei Steinbach am Attersee in den See und sank sofort. Die Maschine war in Salzburg gestartet, der Kontakt brach nach Flightradar24-Daten kurz nach 11.23 Uhr ab. Der Alarm für die Einsatzkräfte ging um 11.25 Uhr ein.
Eine 19-jährige Flugschülerin und ein 24-jähriger Fluglehrer aus Deutschland kamen bei dem Absturz ums Leben. Mehrere Teile des Wracks sind stark beschädigt oder abgeknickt, was die Bergung zusätzlich erschwert.
Das Landeskriminalamt Oberösterreich und die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes untersuchen die Ursache des Absturzes. Die Staatsanwaltschaft Wels bestellte dafür einen Sachverständigen.
Am Mittwochabend wurde der Einsatz von 110 Einsatzkräften vorerst beendet. Die Feuerwehr entfernte Treibstoff mit Ölsperren und Ölbindeflies von der Wasseroberfläche. Kontrollflüge mit Feuerwehrdrohnen zeigten an der Absturzstelle keine sichtbare Verunreinigung.
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