Weltkriegsgranate am Lärchenturm gesprengt
Bild mit KI erstellt Der nach dem Fund einer Weltkriegsgranate gesperrte Zustieg zum Lärchenturm ist wieder geöffnet. Die Granate wurde kontrolliert gesprengt.
Der Zugang zum Lärchenturm in den Karawanken ist wieder offen. Zuvor wurde dort eine Weltkriegsgranate kontrolliert zur Explosion gebracht.
Am frühen Nachmittag bemerkte ein deutscher Kletterer im Zustiegsbereich zum Lärchenturm im Koschuta-Gebiet eine rostige, hochexplosive Werfergranate aus dem Zweiten Weltkrieg, die zwischen Steinen lag. Sie hatte einen Durchmesser von acht Zentimetern.
Entminungsdienst brachte Granate am Fundort zur Explosion
Nach seinem Notruf bei der Polizei Ferlach wurde der Entminungsdienst mit einem Polizeihubschrauber zur Fundstelle geflogen. Ein Erkundungsflug klärte zuvor, ob sich Menschen im Sprengbereich aufhielten.
Ein Abtransport galt als zu gefährlich, deshalb sollte die Granate am Fundort beseitigt werden. Zum Schutz vor Splittern galt rund um die Stelle ein Sperrkreis von einem Kilometer.
Um 16.11 Uhr brachten die Fachleute das Fundstück kontrolliert zur Explosion. Danach war der Gefahrenbereich wieder zugänglich.
Funde alter Kriegsmunition kommen in den Karawanken immer wieder vor, weshalb der Entminungsdienst dort regelmäßig tätig wird. Ende Mai hatte ein kroatischer Wanderer unweit der jetzigen Fundstelle ebenfalls eine Granate entdeckt, die vor Ort entschärft und entsorgt wurde. Solche Fundstücke dürfen nicht berührt oder bewegt werden, stattdessen soll die Polizei verständigt werden.
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