Zermatt schließt Sommerskibetrieb am Theodulgletscher
Bild mit KI erstellt Wegen instabiler Liftmasten ist der Sommerskibetrieb in Zermatt beendet. Die erste österreichische Abordnung reist bald nach Südamerika.
Der Sommerskibetrieb am Theodulgletscher in Zermatt ist eingestellt. Nicht die Pistenverhältnisse, sondern die Sicherheit der Transportanlagen gab den Ausschlag.
Anhaltende Hitze, ausbleibende Abkühlung in der Nacht und starke Gletscherschmelze beeinträchtigen die Anlagen. Liftmasten, die aus dem Eis hervortreten, sind derzeit nicht stabil.
Saas-Fee kann zusätzliche Teams kaum aufnehmen
Swiss-Ski setzt das Training mit besonderen Lösungen und Schneemobil-Transporten fort. Für ausländische Verbände wie den ÖSV ist es schwieriger, andere Trainingsorte zu finden.
In Europa gilt Saas-Fee als mögliche Ausweichmöglichkeit. Dort herrschen weiter gute Bedingungen, doch zuletzt nutzten bis zu 600 Athletinnen und Athleten die verfügbaren Pisten für ihr Training. Zusätzliche Teams aus Zermatt können wegen der begrenzten Kapazitäten kaum untergebracht werden.
Die erste österreichische Abordnung reist in Kürze nach Südamerika. In Chile und Argentinien ist derzeit Winter, und Schnee gibt es reichlich.
Schon im Sommer 2022 musste Zermatt den Betrieb wegen ähnlicher Probleme zeitweise anhalten. Auch damals entschieden Masten, die durch schmelzendes Eis freigelegt wurden, über die Unterbrechung.
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