19 Kapellen bilden in Mauer bislang größte Große Wende
Bild mit KI erstellt Beim Jubiläumsfest in Mauer bildeten 19 Musikkapellen mit über 700 Musikantinnen und Musikanten die bislang größte Große Wende der Marschmusik.
Der Musikverein Mauer-Öhling feierte am Samstagnachmittag sein 100-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest am Fußballplatz in Mauer. Eingeladen waren ganze Musikkapellen sowie zusammengestellte „Mixtkapellen“.
Höhepunkt war ein Weltrekordversuch: 19 teilnehmende Musikkapellen mit über 700 Musikantinnen und Musikanten bildeten die bislang größte „Große Wende“ der Marschmusik.
Mikl-Leitner hebt die Bedeutung der Blasmusik hervor
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gratulierte als Erste zum Jubiläum und zum Weltrekord. Sie verwies auf mehr als 500 Blasmusikkapellen und über 25.000 aktive Musikerinnen und Musiker in Niederösterreich, die einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität in Städten und Gemeinden leisteten.
Mikl-Leitner erklärte, die Kapellen stünden für Tradition, Brauchtum und ein starkes Miteinander. Als größte Herausforderung für Vereine nannte sie Menschen, die langfristig Verantwortung übernehmen und sich für die Gemeinschaft engagieren. Rund die Hälfte der Mitglieder sei jünger als 30 Jahre.
Der Amstettner Bürgermeister Christian Haberhauer würdigte die Verankerung des Musikvereins in der Region und dessen Rolle im gesellschaftlichen und kulturellen Leben des Bezirks. Die Oed-Oehlinger Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer bezeichnete den Verein als wichtigen Bestandteil der örtlichen Gemeinschaft, der Menschen aus Mauer und Öhling seit hundert Jahren verbinde.
Kapellmeister Lukas Siegl und Obmann Thomas Führicht kamen ebenfalls zu Wort. Der 1926 gegründete Musikverein zählt rund 50 aktive Mitglieder und engagiert sich neben musikalischen Auftritten in der Nachwuchsarbeit.
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