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2027 sollen rund 2.000 Polizeischüler ihre Ausbildung beginnenBild mit KI erstellt

2027 sollen rund 2.000 Polizeischüler ihre Ausbildung beginnen. Drei Bundesquartiere sollen schließen. Ein Wiener Modell sieht zusätzliche Aufnahmen vor.

2027 sollen bundesweit rund 2.000 Polizeischülerinnen und Polizeischüler ihre Grundausbildung beginnen. Damit will das Innenministerium mehr Personen aufnehmen, als zum Ausgleich der bisher prognostizierten Personalabgänge nötig sind.

In den Jahren 2025 und 2026 wurden beziehungsweise werden jeweils rund 1.400 Polizeischülerinnen und Polizeischüler aufgenommen. Nur 2024 lag die Zahl mit rund 2.500 höher. Das Sicherheitsbudget soll in den kommenden beiden Jahren jeweils rund 4,1 Milliarden Euro betragen. Geplant sind unter anderem Investitionen in Schutzausrüstung, Technik und Infrastruktur sowie in Maßnahmen zur Terrorabwehr und Cybersicherheit.

Ein Wiener Modell soll zusätzliche Polizeischüler gewinnen

Mit dem Modell „Wien auf Zeit“ sollen im Dezember 2026 zusätzlich 50 Polizeischülerinnen und Polizeischüler für Wien aufgenommen werden. Eine Recruiting-Initiative dazu soll im Jänner 2027 starten.

Das Modell richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber aus allen Bundesländern, die zunächst in Wien Dienst versehen wollen. Nach zwei Jahren Grundausbildung und drei Jahren Außendienst in Wien ist die Rückkehr ins Heimatbundesland garantiert. Auch bereits in Wien tätige Polizistinnen und Polizisten sollen berücksichtigt werden. Pro Jahr sollen mindestens zehn Prozent der durch das Modell zusätzlich gewonnenen Bediensteten anhand bestehender Wartelisten in ihre Heimatbundesländer versetzt werden.

Drei Bundesquartiere sollen in den kommenden Wochen schließen

Derzeit befinden sich rund 4.800 Asylwerberinnen und Asylwerber in der Grundversorgung. Laut Innenministerium ist das der niedrigste Stand seit rund 20 Jahren. In den kommenden Wochen sollen die Einrichtungen in Finkenstein in Kärnten, Graz-Andritz in der Steiermark und Bad Kreuzen in Oberösterreich schließen.

Im Burgenland wurden in der Kalenderwoche 41 des Jahres 2022 noch rund 3.700 Menschen nach illegaler Einreise aufgegriffen. In den drei Wochen vor der Mitteilung waren es insgesamt drei. Der letzte Asylantrag im Burgenland wurde Anfang Juli 2026 gestellt. Von Jänner bis August 2025 gab es nach Aussetzung des Familiennachzugs 979 tatsächliche Einreisen in diesem Bereich. Im Vergleichszeitraum 2026 waren es 60 Einreisen, die auf absolute Härtefälle entfielen. Bei den originären Asylanträgen standen mehr als 4.500 Anträge von Jänner bis August 2025 rund 2.500 im selben Zeitraum 2026 gegenüber.

Die Grundversorgungseinrichtung in Traiskirchen war mit rund 290 Menschen belegt. Innenminister Gerhard Karner kündigte an, das Budget für Asyl und Fremdenwesen in den kommenden beiden Jahren um rund 20 Prozent zu reduzieren.

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