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81 Verkehrstote im Sommer auf Österreichs StraßenBild mit KI erstellt

Im Sommer kamen 81 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Der ÖAMTC meldet einen Rückgang von zehn Prozent zum Zehnjahresschnitt.

Im Sommer starben in Österreich 81 Menschen bei Verkehrsunfällen. Pkw-Insass:innen oder Motorradfahrende stellten 73 Prozent der tödlich Verunglückten.

In einer Woche kamen 16 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Die Zahl der Verkehrstoten liegt trotz langer Hitzephasen zehn Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

59 Motorradfahrende starben heuer

Nach vorläufigen Daten des BMI wurden 242 Verkehrstote verzeichnet. Das entspricht einem Rückgang von elf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Bislang starben 59 Motorradfahrende, 29 davon im Sommer. Laut Verkehrssicherheitsstrategie des BMIMI ist das Risiko für Motorradfahrende, bei einem Verkehrsunfall tödlich zu verunglücken, rund 30-mal höher als für Pkw-Insass:innen.

Zu den häufigsten Unfallursachen zählen nicht angepasste Geschwindigkeit, Unachtsamkeit und Ablenkung sowie riskante Überholmanöver. Beinahe jeder zweite tödliche Motorradunfall war ein Alleinunfall infolge eines Fahrfehlers. Straßenschäden oder Verschmutzungen wie Kies, Laub oder ausgelaufene Betriebsstoffe können rasch zum Kontrollverlust führen. Der ÖAMTC empfiehlt regelmäßige Fahrtrainings und eine defensive Fahrweise.

30 der im Sommer tödlich Verunglückten saßen in einem Auto. Drei Viertel der tödlichen Pkw-Unfälle waren Alleinunfälle oder Frontalkollisionen. Unachtsamkeit und Ablenkung sowie nicht angepasste Geschwindigkeit waren dabei die häufigsten Hauptunfallursachen.

Zielwert von 207 Verkehrstoten wurde überschritten

Die Verkehrssicherheitsstrategie des BMIMI sieht bis 2030 auf Basis der Jahre 2017 bis 2019 eine Halbierung der Zahl der Verkehrstoten auf 207 vor. Dieser Wert wurde bereits überschritten.

Der ÖAMTC appelliert an alle Verkehrsteilnehmer:innen, besonders aufmerksam und vorausschauend unterwegs zu sein. Wildwechsel, Nebel, tiefstehende Sonne und durch Laub rutschige Fahrbahnen können im Herbst gefährliche Situationen verursachen. Die früher einsetzende Dunkelheit erschwert zudem die Wahrnehmung von Fußgänger:innen und Radfahrenden.

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