Höhenretter bergen Reh aus Brunnen in Alkoven
Bild mit KI erstellt Ein Höhenretter wurde in den Brunnen abgeseilt. Das Reh ergriff nach der Rettung offenbar unverletzt die Flucht.
Am Morgen des 20. September stürzte ein Reh auf einem Feldweg in Alkoven in einen sechs bis sieben Meter tiefen, wasserlosen Brunnen.
Eine Spaziergängerin bemerkte das schreiende Tier. Um 7.42 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alkoven über die Landeswarnzentrale zu einem Tierrettungseinsatz alarmiert. Die Hälfte des Betonbrunnendeckels dürfte zuvor in den Schacht gestürzt sein, wodurch dieser offenstand.
Die bei der Feuerwehr Alkoven stationierte Höhenrettergruppe rückte in Richtung Annaberg aus. Die Spaziergängerin wies die Feuerwehr zur Einsatzstelle ein, ein Jäger der Jagdgesellschaft Alkoven Süd war bereits dort. Nach dem Aufbau eines Vierbeins wurde ein Mitglied der Höhenretter zum Brunnenboden abgeseilt.
Ein Jäger stellte seinen Pkw am Feldweg als Anschlagpunkt für die Höhenretter bereit. Der abgeseilte Höhenretter packte das Reh und wurde mit einer Motorwinde wieder an die Oberfläche gezogen. Das Reh ergriff offenbar unverletzt die Flucht. Danach wurde die abgestürzte Betondeckelhälfte geborgen. Um 9.10 Uhr war der Tierrettungseinsatz beendet.
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