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August 2026 erreicht weltweiten TemperaturrekordBild mit KI erstellt

Mit 16,96 Grad Celsius war der August 2026 weltweit so warm wie kein Kalendermonat zuvor, gleichauf mit Juli 2023.

Im August erreichte die weltweite mittlere Lufttemperatur 16,96 Grad Celsius. Damit stand der Monat gemeinsam mit dem Juli 2023 an der Spitze aller gemessenen Kalendermonate und war zugleich der bisher wärmste August.

Gegenüber dem vorindustriellen Niveau lag die globale Temperatur um 1,65 Grad höher. Für die Meeresflächen außerhalb der Polarregionen ergab der Monatsschnitt an der Oberfläche 21,07 Grad Celsius.

Dürre und Niederschläge prägten Europas Sommer

Der Wert der Meeresoberfläche lag über dem August-Rekord von 20,98 Grad Celsius aus dem Jahr 2023 und erreichte zugleich das Niveau vom März 2024. Als Ursachen für die Rekordtemperaturen gelten die durch fossile Brennstoffe verstärkte globale Erwärmung sowie ungewöhnlich hohe Oberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik während einer starken El-Niño-Phase. Das natürlich auftretende Klimaphänomen erhöht auch die Wahrscheinlichkeit extremer Wetterereignisse.

Von Juni bis August war es weltweit ebenso warm wie im Rekordsommer 2024. Europa verzeichnete seinen drittwärmsten Sommer nach 2024 und 2022, während Westeuropa den höchsten Sommerwert seit Messbeginn erreichte und den bisherigen Rekord aus 2003 übertraf. Die außergewöhnliche Hitze hatte dort regional bereits im Mai eingesetzt, im August folgten weitere Hitzewellen. Rekordwerte der Meeresoberfläche wurden zudem an der Atlantikküste Europas und im westlichen Mittelmeer gemessen.

Große Teile Westeuropas sowie einzelne Gebiete Mittel- und Osteuropas blieben im August trocken, zugleich kam es zu zahlreichen großen Waldbränden. Schwere Dürre betraf Frankreich, das Vereinigte Königreich, Ungarn, Rumänien und Serbien. In den trockenen Regionen lagen die Pegel großer Flüsse wie Rhein und Donau außergewöhnlich niedrig. Feuchter als im Durchschnitt war der Sommer dagegen im Westen der Iberischen Halbinsel, im Süden Griechenlands, in der Südtürkei, auf Zypern und in Nordosteuropa. Im Alpenraum und in der Osttürkei fiel besonders im August mehr Niederschlag, örtlich führten starke Regenfälle zu Überschwemmungen. Den Analysen liegen Milliarden Messungen von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen zugrunde. Die Datenreihe zur globalen mittleren Lufttemperatur reicht bis 1940 zurück, teilweise auch weiter.

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