Bad Häring, St. Johann und Wattens messen künftig Tempo

Bad Häring, St. Johann in Tirol und Wattens dürfen Tempolimits künftig selbst überwachen. Die Messanlagen sollen in den kommenden Monaten starten.
Bad Häring, St. Johann in Tirol und Wattens dürfen künftig im jeweiligen Gemeindegebiet selbstständig Geschwindigkeitsmessungen durchführen.
Das Land Tirol ermächtigte die drei Gemeinden auf Antrag von Verkehrslandesrat René Zumtobel. Sie können Tempolimits auf Landesstraßen B und L sowie auf Gemeindestraßen im Gemeindegebiet überwachen.
In allen drei Gemeinden kann nun mit der technischen Umsetzung begonnen werden. Die Messanlagen sollen voraussichtlich in den kommenden Monaten in Betrieb gehen.
Gemeinsam mit dem Land prüften die Gemeinden mögliche Messstandorte und schufen organisatorische sowie technische Voraussetzungen für den Betrieb. In Bad Häring und St. Johann in Tirol wurden jeweils sieben Standorte identifiziert, in Wattens acht.
Die Übertragungsverordnung soll die Verkehrssicherheit an verkehrstechnisch sensiblen Stellen erhöhen und die Exekutive entlasten. Kundl erhielt im Juni 2026 als erste österreichische Gemeinde diese Kompetenz und hat nach dem Aufbau der Infrastruktur mit Messungen begonnen.
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