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Claude-Kunden klagen wegen Nutzungslimits gegen AnthropicBild mit KI erstellt

Claude-Abonnenten werfen Anthropic irreführende Angaben zu den Max-Tarifen vor. Im Streit stehen beworbene Nutzungsmengen sowie Sitzungs- und Wochenlimits.

Mehrere Claude-Abonnenten gehen in den USA gegen Anthropic vor. Sie werfen dem KI-Unternehmen vor, die Nutzungsmöglichkeiten seiner kostenpflichtigen Max-Tarife nicht deutlich genug dargestellt zu haben. Die Klage soll als Sammelverfahren geführt werden.

Streit um Angaben zu den Max-Abos

Für Web-Abos verlangt Anthropic monatlich 100 US-Dollar für Max 5x und 200 US-Dollar für Max 20x. Die Tarife werden mit der fünf- beziehungsweise zwanzigfachen Nutzung gegenüber Claude Pro angeboten.

Nach den Angaben von Anthropic gelten diese Faktoren für einzelne Sitzungen. Das jeweilige Nutzungskontingent wird nach fünf Stunden zurückgesetzt. Zusätzlich besteht ein wöchentliches Limit, das sich über alle Modelle erstreckt.

Die Kläger vertreten den Standpunkt, dass diese Einschränkungen beim Abschluss der Abos nicht ausreichend klar erkennbar gewesen seien. Die Darstellung habe den Eindruck vermittelt, dass die beworbenen Faktoren auch für die gesamte wöchentliche Nutzung gelten.

Entscheidung des Gerichts steht noch aus

Anthropic führt die Sitzungs- und Wochenlimits inzwischen auf seinen Hilfe- und Preisseiten an. Ob die frühere Darstellung der Max-Tarife irreführend war, ist Gegenstand des Verfahrens. Über die Vorwürfe und den beantragten Sammelklage-Status wurde noch nicht entschieden.

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