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Landeshauptmann Daniel Fellner und Schülerinnen und Schüler präsentieren Speisen in einer Lehrküche.

Beim Rundgang besichtigte der Landeshauptmann Klassenräume, Labore und Lehrküchen.

Landeshauptmann Daniel Fellner besuchte die HBLA Pitzelstätten in Klagenfurt-Wölfnitz und machte sich bei einem Rundgang ein Bild vom Ausbildungsstandort. Er sagte, die unmittelbare Umsetzung des Gelernten in die Praxis mache für ihn einen wesentlichen Teil des besonderen Charakters der Schule aus.

Im Gemüsegarten wachsen Zucchini, Melanzani, Cocktailtomaten und Paprika. Direktorin Johanna Michenthaler zeigte Fellner einen mobilen Hühnerstall, der regelmäßig versetzt werden kann, damit sich die Wiese darunter erholt. Zur Landwirtschaft gehören Milchvieh- und Mastwirtschaft. Geschlachtet wird ausschließlich für den Eigenbedarf. Die Schule betreibt außerdem Forstwirtschaft und Imkerei. Zu den Projekten zählen die Zusammenarbeit mit der forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach und mit der AGES, die Forschung zur Pflanzenproduktion an die Schule bringt. Ein Beispiel für die praktische Arbeit ist das nachhaltige Aufforsten zerstörter Waldabschnitte.

Fellner besichtigte ein Klassenzimmer sowie die Biologie-, Mikrobiologie- und Chemielabore und sah Schülerinnen und Schülern bei der Arbeit in den Lehrküchen zu. Auch die Direktvermarktung der erzeugten Produkte ist Teil der Ausbildung. Auf rund 56 Hektar befinden sich neben Schule und Internat unter anderem Stallungen, Gemüsegärten, Bienenstöcke und der Hühnerstall.

Mehr als 430 Schülerinnen und Schüler besuchen die Ausbildungsstätte, etwa 230 wohnen im Internat. Die Schule hat 54 Lehrkräfte, ist eine Umweltschule und trägt das Österreichische Umweltzeichen. Das Angebot umfasst unter anderem Landwirtschaft, Ernährung, Lebensmitteltechnologie, Naturwissenschaften, Wirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die fünfjährige HBLA schließt mit Reife- und Diplomprüfung ab. Als Schwerpunkte können Informations- und Umweltmanagement sowie Produktmarketing und Regionaltourismus gewählt werden. Ergänzt wird das Angebot durch einen dreijährigen Aufbaulehrgang für Landwirtschaft und Ernährung.

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