FörderTour berät in Tirol zu Pflege und ID Austria

Ab 1. Dezember startet die neue FRIDA-Anmeldefrist. Die FörderTour bietet dazu Beratung zu ID Austria und Betreuungsplätzen.
Die FörderTour des Landes Tirol bietet im Herbst 2026 persönliche Beratung in allen Tiroler Bezirken. Expertinnen und Experten des Landes und der Bezirkshauptmannschaften informieren unter anderem zu Förderungen und Angeboten in den Bereichen Pflege, Soziales, Wohnen, Familie, Digitalisierung, Schule und Lehre.
Der Auftakt fand am 29. September in Schwaz statt. Bei der FörderTour im Frühjahr nutzten rund 400 Tirolerinnen und Tiroler das Beratungsangebot.
Die Beratung unterstützt bei der Organisation des Pflegealltags
Ein Schwerpunkt der Herbsttour ist die Unterstützung bei der Organisation des Pflegealltags. Wird etwa eine 24-Stunden-Betreuung notwendig, können sich Betroffene und Angehörige zum Ablauf und zu finanziellen Unterstützungen beraten lassen. Bei Bedarf werden gemeinsam mit weiteren relevanten Stellen individuelle Lösungen gesucht.
Ab Dezember wird das Angebot durch gemeinsame Termine mit FRIDA und ID Austria an allen Bezirkshauptmannschaften und weiteren Standorten ergänzt. Die neue FRIDA-Anmeldefrist beginnt am 1. Dezember 2026. Sie gilt für Kinder, die im Betreuungsjahr 2027/2028 erstmals eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen oder die Einrichtung wechseln.
Expertinnen und Experten helfen bei Fragen zur digitalen Verwaltung und bei der Einrichtung der ID Austria, die für FRIDA benötigt wird. Eltern und Erziehungsberechtigte können vor Ort den Bedarf an einem Betreuungsplatz einmelden, um Unterstützung ansuchen oder sich über Fördermöglichkeiten informieren. Die Beratung umfasst auch das Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für alle Kinder ab dem zweiten Geburtstag.
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geben Förderwissen weiter
In den kommenden Monaten sind Schulungen für Menschen geplant, die beruflich mit Bürgerinnen und Bürgern zu tun haben, etwa Betreuungspersonen sowie Mitarbeitende von Gemeinden und Beratungseinrichtungen. Sie sollen Informationen zu Förderungen und Unterstützungsangeboten des Landes weitergeben. Dafür werden auch bestehende Strukturen und Vernetzungstreffen in den Bezirken genutzt.
Das Tiroler Hilfswerk berät ganzjährig zu Förderungen und Hilfsangeboten des Landes. Die Beratung ist vor Ort in Innsbruck, telefonisch und online per Video möglich. Termine können über die Online-Terminvereinbarung des Landes gebucht werden.
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