Freiwillige setzen 2.000 Jungbäume im Schutzwald über Innsbruck

Die Teilnehmer schützen die Jungbäume vor Wildverbiss und arbeiten teils in steilem Gelände bei jedem Wetter.
Von 20. bis 26. September engagieren sich Freiwillige im Schutzwald über Innsbruck. Im Rahmen des Bergwaldprojekts pflanzen sie im Laufe der Woche 2.000 Jungbäume, schützen diese vor Wildverbiss und räumen Wildbachläufe auf. Der Wald an den Hängen der Nordkette soll Innsbruck auch künftig vor Lawinen und Erosion schützen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die vielfältigen Aufgaben des Schutzwaldes kennen und wirken bei Pflanz-, Schnitt- und Verjüngungsarbeiten mit. Gearbeitet wird teils in steilem Gelände und bei jedem Wetter.
Organisiert wird das Projekt vom Österreichischen Alpenverein gemeinsam mit der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Tiroler Forstverein. Die Freiwilligen wohnen in der Jungschützen-Hütte neben der Höttinger Alm. Für Kost und Logis ist gesorgt.
Die Waldflächen im Bereich der Höttinger Alm seien derzeit nicht in optimalem Zustand, sagt Roland Noichl vom Land Tirol. Es brauche mehr junge Laubbäume und Tannen, um auch künftig einen kräftigen Schutzwald zu erhalten. Zum 15. Mal kommen Freiwillige aus Österreich, den Niederlanden und Deutschland für das Bergwaldprojekt zusammen.
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