Glutnest am Laaser Berg mit Drohne entdeckt
Bild mit KI erstellt Bei Kontrollflügen wurde am Laaser Berg ein Glutnest entdeckt und bekämpft. Der Einsatz endete um 11:30 Uhr.
Am 5. September wurde bei Kontrollflügen mit einer Wärmebilddrohne über dem Waldbrandbereich am Laaser Berg ein konzentriertes Glutnest lokalisiert.
Der Einsatzleiter alarmierte daraufhin die FF Kötschach-Mauthen und die Bergrettung Kötschach-Mauthen. Feuerwehrleute bekämpften das Glutnest mit Waldbrand-Löschrucksack und Schanzwerkzeug, die Bergrettung sicherte sie mit Seilen und Klettergurten.
Ein anschließender Kontrollflug lieferte keine Hinweise auf weitere Glutnester. Der Einsatz endete um 11:30 Uhr, rund 20 Personen standen dabei im Einsatz.
Ein Passant hatte am 4. September einen entstehenden Waldbrand am Laaser Berg im Bereich Jukbichl gemeldet. Um 10:50 Uhr alarmierte die LAWZ mehrere Feuerwehren des Oberen Gailtals mittels Sirenenalarm.
Hubschrauber löschte Brandstelle aus der Luft
Betroffen waren ca. 100 m² Fläche in sehr ausgesetzter Lage. Beim Eintreffen standen etwa fünf Bäume und mehrere Wurzelstöcke in Brand. Der Polizeihubschrauber „Libelle Lima“ führte mit einem Außenlastbehälter 35 Abwürfe mit über 17.000 Litern Wasser durch.
Die Löschwasseraufnahme erfolgte aus einem Faltbehälter nahe der Laaser Kirche, der mit Wasser aus dem Laaser Bach gespeist wurde. Mit Tanklöschfahrzeugen wurden weitere rund 20.000 Liter Wasser auf den Berg gebracht.
Im steilen Gelände bauten die Einsatzkräfte zwei ca. 150 Meter lange Zubringerleitungen auf. Die Bergrettung Kötschach-Mauthen sicherte die Einsatzstelle mit Seilgeländern und Abstiegsseilen. Gegen 16 Uhr konnten die Löscharbeiten beendet werden, die Wärmebildkontrolle zeigte keine Auffälligkeiten. Rund 100 Kräfte standen im Einsatz.
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