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Graz unterstützt Klagenfurt bei interventioneller Radiologie

Graz unterstützt Klagenfurt vorübergehend bei der interventionellen Radiologie. Prettner dankte beim Besuch im LKH-Universitätsklinikum Graz.

Gesundheitslandesrätin Beate Prettner besuchte gemeinsam mit ihrem steirischen Amtskollegen Karlheinz Kornhäusl das LKH-Universitätsklinikum Graz.

Am Rande der Steiermark-Kärnten-Konferenz dankte Prettner den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Klinik-Vorstand sowie den anwesenden Abteilungsvorständen für die Unterstützung Kärntens in der aktuellen Übergangssituation.

Graz dient Klagenfurt als Übergangslösung

Bei dem Austausch wurden die aktuelle Lage, organisatorische Fragen und die weitere Zusammenarbeit in hochspezialisierten medizinischen Bereichen besprochen. Prettner erklärte, Kärnten versorge bei medizinischem Bedarf auch Patientinnen und Patienten aus der Steiermark.

Die Unterstützung aus Graz sei als Übergangslösung und Sicherheitsnetz vorgesehen. Die interventionelle Radiologie soll am Klinikum Klagenfurt nachhaltig abgesichert werden.

Während der Kerndienstzeit von 7.30 bis 14.30 Uhr ist die interventionelle Radiologie an Wochentagen im Klinikum Klagenfurt gewährleistet. Außerhalb dieser Zeiten ist der Dienstplan nicht täglich rund um die Uhr stabil besetzt. Jeder Fall wird interdisziplinär beurteilt, bevor über eine Versorgung in Klagenfurt oder eine notwendige Verlegung nach Graz entschieden wird.

Die meisten Eingriffe in der interventionellen Radiologie sind planbar. Rund zehn Prozent der Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten benötigen im Regelfall eine solche Behandlung. Seit August mussten Patientinnen oder Patienten in zwei Fällen in Graz interventionell-radiologisch versorgt werden.

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