Deinham: Fund mit mindestens 500 Eisenbarren neu datiert
Bild mit KI erstellt Die 2019 in Deinham entdeckten Eisenbarren stammen aus der Zeit von 300 bis 100 vor Christus und gelten als Europas größter bekannter Massenfund.
Bei Kiesabbauarbeiten an der Donau in Deinham in der Gemeinde Hartkirchen entdeckten Beschäftigte eines Kieswerks 2019 zahlreiche verrostete Eisenobjekte.
Bei der systematischen Kontrolle der Schotterhaufen wurden 540 Fragmente von mindestens 500 Doppelspitzbarren gezählt. Sie wiegen zusammen mehr als eine Tonne.
Europaweit ist kein größerer prähistorischer Massenfund von Eisenbarren bekannt. Die Stücke waren für die Weiterverarbeitung bestimmt.
Eine Radiokarbondatierung an der Université de Technologie de Belfort Montbéliard ordnete die Fundstücke der Zeit von 300 bis 100 vor Christus zu. Sie gehören damit in die späte Eisenzeit, die La-Tène-Zeit.
Die Universität Innsbruck wertete den Fund aus. Die Ergebnisse erschienen im Fachjournal Antiquity.
Die Finder meldeten die Fundstücke dem Bundesdenkmalamt und schenkten sie der Oberösterreichischen Landes-Kultur GmbH. Sie befinden sich in einem archäologischen Depot in Linz.
Lass Deine Reaktion da
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.



Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.