Hellmut Butterweck gestorben: Kaup-Hasler würdigt Publizisten
Bild mit KI erstellt Der Wiener Publizist Hellmut Butterweck ist gestorben. Veronica Kaup-Hasler würdigte seinen Einsatz gegen das Vergessen der NS-Zeit.
Der Wiener Publizist Hellmut Butterweck ist gestorben. Wiens Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler nannte ihn einen unabhängigen und unermüdlichen Geist. Seine bis zuletzt klare Stimme werde fehlen, sagte sie, sein intellektuelles Werk hinterlasse bleibenden Eindruck.
Kaup-Hasler bezeichnete Butterweck als wichtige kritische und kluge Stimme der österreichischen Debattenlandschaft, die mehr als 70 Jahre lang wirkte. Als Journalist, Schriftsteller und Kulturkritiker war er hochproduktiv. Er publizierte zu Theater, Literatur und Film und beschäftigte sich eingehend mit Wirtschaft und Geschichte.
Bei der Furche war Butterweck Redakteur und langjähriger Leiter des Ressorts Wissenschaft und Zeitgeschichte, später leitete er das Buchressort. Kaup-Hasler würdigte ihn als engagierten und unabhängigen Intellektuellen. Sie hob zudem sein Wirken bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Österreich und seinen lebenslangen Einsatz gegen das Vergessen der nationalsozialistischen Tyrannei hervor.
Butterwecks Schriften reichen von Standardwerken zur NS-Geschichte über Debattenbeiträge zur Wirtschaft bis zu Theaterstücken und Hörspielen. Bis zuletzt veröffentlichte er regelmäßig in verschiedenen Zeitungen. Für sein Wirken erhielt er 2016 den Preis der Stadt Wien für Publizistik und 2025 den Theodor-Kramer-Preis.
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