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Hubschrauber birgt zwei Kletterer am Gamskopf in TristachBild mit KI erstellt

Die beiden tschechischen Kletterer blieben unverletzt und wurden beim Flugplatz Nikolsdorf abgesetzt.

Am 19. September unternahmen ein 51-Jähriger und ein 48-Jähriger eine Klettertour in den Lienzer Dolomiten im Gemeindegebiet von Tristach. Sie wählten die Tour „Pettauer Verschneidung“ auf dem Gamskopf.

Die Route ist etwa 300 Meter lang, umfasst sechs Seillängen und hat den Schwierigkeitsgrad 4+. Die beiden erreichten den Einstieg gegen 11.00 Uhr, durchstiegen die Route im Überschlag und waren vollständig ausgerüstet.

Dunkelheit verhindert den Abstieg

Wegen teilweise brüchigen Felsens und schwieriger Routenfindung erreichten die Kletterer den Gipfel erst gegen 20.00 Uhr. Beim geplanten Abstieg über die Abseilpiste fanden sie die Route wegen der Dunkelheit nicht mehr, da sie keine Stirnlampen mitführten.

Die Männer verständigten einen Bekannten auf der Karlsbaderhütte, der die Rettungskette in Gang setzte. Ein Voraustrupp von Bergrettung und Alpinpolizei stieg von der Hütte zu ihnen auf. Gleichzeitig wurde ein Notarzthubschrauber zur Unterstützung und Bergung alarmiert.

Der Notarzthubschrauber barg die beiden Kletterer mit einem Tau aus der Wand und nahm sie an Bord. Der Voraustrupp war zu diesem Zeitpunkt bereits bis in das obere Drittel der Wand aufgestiegen. Die Alpinisten wurden unverletzt beim Flugplatz Nikolsdorf abgesetzt. Im Einsatz standen 14 Mitglieder der Bergrettung Lienz sowie die Alpinpolizei Lienz.

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