In Villach soll Großteil der Kanaltaler Siedlung erhalten bleiben
Bild mit KI erstellt Ein vollständiger Abriss ist nicht vorgesehen. Der Baubeginn für die weiteren Maßnahmen soll 2028 sein.
Der Großteil der Kanaltaler Siedlung im Villacher Stadtteil Neue Heimat kann erhalten bleiben. Ein vollständiger Abriss der Siedlung wird nicht stattfinden.
Bei einer Informationsveranstaltung am Montag wurden die Mieter:innen über die nächsten Sanierungsschritte informiert. Daran nahmen Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, Bürgermeister Günther Albel sowie die LWBK-Geschäftsführer Harald Repar und Wolfgang Ruschitzka teil.
Sanierung soll 2028 beginnen
Ein Teil der alten Siedlung ist bereits modernisiert. Die 165 geförderten Mietwohnungen in den sechs fertiggestellten Neubauten schaffen Spielraum für die nächsten Maßnahmen.
Die LWBK verfolgt das Ziel, die Nachkriegswohnungen zu modernisieren und zugleich die Zahl der Mietwohnungen zu erhöhen. Technische Analysen zeigten, dass die Bausubstanz der verbliebenen Häuser besser ist als jene der bereits vor Jahren entfernten Gebäude. Deshalb kann mit Leichtbau-Aufstockungen und Anbauten gearbeitet werden. Der Baubeginn soll 2028 sein.
Schaunig erklärte, die gefundene Lösung berücksichtige den Erhalt der ursprünglichen Siedlungsstruktur mit innen liegenden Grünflächen. Einige Wohngebäude seien nicht mehr sanierbar gewesen. Der gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern aufgesetzte Entwicklungsprozess „Quartier und wir“ gilt laut Schaunig als Goldstandard für die Erneuerung bestehender Siedlungen und wird über die Wohnbauförderung des Landes gefördert.
Die Modernisierung und Verdichtung der Kanaltaler Siedlung sorgt seit Jahren für Diskussionen. Albel erklärte, er habe gemeinsam mit Schaunig als Vermittler agiert. Das Gesprächsklima habe sich seither deutlich verbessert. Repar sagte, die LWBK kommuniziere ihre Projekte seit mittlerweile acht Jahren besser, etwa mit laufend aktualisierten Infopoints.
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